NBA-Woche mit großer Show von Ben Simmons (Teil 2)

NBA-Woche mit großer Show von Ben Simmons (Teil 2)

Ben Simmons rettete Embiids verpassten Wurf in der OT, Russell Westbrook schwang sich im Matchup mit den Indiana Pacers zu historischen Meisterleistungen auf und THJ verwandelte wichtige Punkte für den Aufstieg der Dallas Mavericks. – Der Wochenstart in der „besten Liga der Welt“ hatte wie immer viel zu bieten.

Es war definitiv die große Show von Philadelphia 76ers Spieler Ben Simmons: In der montäglichen Partie gegen die San Antonio Spurs übernahm der 24-Jährige für seinen Star-Kollegen Joel Embiid. Dieser hätte beim Zwischenstand von 111:111 in der Verlängerung nämlich beinahe den gewinnbringenden Shot verworfen, wäre ihm nicht Simmons zur Seite geeilt.

Wie eine Sprungfeder katapultierte sich der Guard-Forward Richtung Korb und schnippte den Ball lässig zurück in den Ring. Das Ganze sah nicht nur formidabel aus, sondern sicherte den Sixers auch noch den 113:111-OT-Sieg.

Russell Westbrook übertrifft Wilt Chamberlain

Am darauffolgenden Tag war es dann Russell Westbrook von den Washington Wizards, der sich die Lorbeeren verdiente. Für die Hauptstädter geht es nämlich momentan um alles, noch können sie sich sowohl eine gute Position im Play-in-Turnier, sowie vielleicht den achten Platz im Run auf die Playoffs sichern. Im 154:141-Wettkampf mit den Indiana Pacers legte Westbrook deshalb eine wahre Meisterleistung hin.

14 Punkte, 21 Rebounds und 24 Assists gelangen dem hitzigen Point Guard. Ein 20-20-Double-Double gelang vor Westbrook nur Liga-Legende Wilt Chamberlain, Russell hingegen bereits zum zweiten Mal. Die 21 Rebounds stellen zudem eine persönliche Bestleistung für den Gala-Spieler dar. Klar, dass es da auch Lobespreisungen vom Coach regnete.

THJ schießt die Mavs auf den 5. Tabellenplatz

Zur Wochenmitte hin mussten die Playoff-Finalisten aus dem Vorjahr, Miami Heat, eine Pleite gegen die fitten Dallas Mavericks hinnehmen (113:127). Die Texaner konnten durch diesen Sieg am Ende sogar Platz fünf in der Western Conference einnehmen und sind dank ihres Starspielers Luka Doncic, welchem in dieser Partie 23 Punkte, 12 Rebounds und acht Assists gelangen, momentan auf der Überholspur.

In dieser Begegnung war es allerdings Tim Hardaway Jr., welcher mit grandiosen 36 Punkten alles für den Mavericks-Sieg klarmachte. THJ durfte sich überdies doppelt freuen, da er nebenbei auch noch einen persönlichen Karrierebestwert aus der Distanz einnetzte.

Titelbild: Melinda Nagy – stock.adobe.com

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