BBL-Vereinsgeschichten #2: Alba Berlin und der Höhenflug der Albatrosse (Teil 2)

BBL-Vereinsgeschichten #2: Alba Berlin und der Höhenflug der Albatrosse (Teil 2)

Von nunmehr zehn Pokalsiegen bis hin zu phänomenalen Siegen im Eurocup – die Vereinsgeschichte des deutschen Basketball-Bundesligisten Alba Berlin hält auch im zweiten Teil das ein oder andere Highlight bereit.

Das letzte Mal haben die Albatrosse den Pokal im Vorjahr gewonnen, wenngleich dieser auch etwas im Schatten der Geschehnisse rund um die Corona-Pandemie stand. So richtig feiern konnten sie den Sieg das letzte Mal 2016.

In diesem Jahr reichte es gegen den FC Bayern München im Finale nicht. Insgesamt haben die Basketballer aus der Hauptstadt diesen besonderen Titel aber jetzt bereits schon zehnmal einsacken können – allein dieser Meilenstein ist wahrscheinlich schon eine Feier wert.

Im Meisterschaftsrennen mit den Bayern setzten sich die Berliner allerdings wieder durch. Im Juni dieses Jahres hieß es: Der alte und neue Deutsche Basketballmeister heißt Alba Berlin.

Die dunkelste Stunde der Albatrosse

Aber wer in großer Höhe schwebt, der kann auch tief fallen: Der 26. November 2005 wird den deutschen Basketballern wohl immer in dunkler Erinnerung bleiben.

Im Wettkampf mit dem Trierer Klub, verletzte sich deren damaliger Kapitän Matej Mamic schwer. Nach einem Zweikampf unter dem Korb blieb der Gastspieler reglos liegen, für einige Zeit war er querschnittsgelähmt, ihm drohte ein Leben im Rollstuhl.

Zum Glück wurde Mamic jedoch nach einiger Zeit wieder vollkommen gesund. Den Basketballsport gab er kurz darauf allerdings für immer auf.

Im Eurocup 2018/19 gegen Valencia  

Auf internationaler Bühne überzeugten die Berliner schließlich wieder besonders in der Saison 2018/19. Vor damals noch bis an die Oberkante vollbesetzten Hallenrängen, kämpften sich die Berliner im Eurocup an die Spitze. Bis ins Finale schafften es die ruhmreichen Albatrosse, bis ihnen im spanischen Valencia in Spiel drei schließlich ein Strich durch die Rechnung gemacht wurde.

Dass sie sich von ihrer Gründung 1989 jedoch von der städtischen BG Charlottenburg zu einem Klub mit internationalem Kultstatus gemausert hatten, bewiesen die Berliner mit diesem starken Auftritt dennoch mit Bravour.

Hier geht es zu Teil 1 der Vereinsgeschichte.

Titelbild: Jan Buchholz / ALBA BERLIN

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