Basketball Löwen Braunschweig verpflichten Nationalspieler David Krämer

Basketball Löwen Braunschweig verpflichten Nationalspieler David Krämer

Es ist ein echter „Wunschspieler“, um mit den Worten von Löwen-Geschäftsführer und Sportdirektor Nils Mittmann zu sprechen, welcher in der kommenden Saison den Kader des Braunschweiger Bundesligisten verstärken wird. Nationalspieler David Krämer wechselt nach einer erfolgreichen Saison, in welcher er bei 18 BBL- und sechs EuroLeague-Spielen auf dem Parkett stand, vom FC Bayern München in die Löwenstadt.

„Wir wollten David schon im Verlauf der letzten Saison 2020/21 zu uns lotsen. Allerdings hat er sich damals für den FC Bayern entschieden“, bedauert Mittmann in der offiziellen Pressemitteilung der Löwen. Ursprünglich hatte Krämers Plan für die erste Hälfte von 2021 ohnehin ganz anders ausgesehen: Ab Februar hätte der Forward/Guard eigentlich für die Austin Spurs in der nordamerikanischen G-League alles auf dem Court geben sollen, doch machten ihm Visaprobleme einen Strich durch die Rechnung.

„Umso glücklicher sind wir natürlich, dass es jetzt geklappt hat“, äußert sich Mittmann weiterhin über den Neuzugang. Zu ProB-Zeiten in Ulm stand der jetzige Geschäftsführer bereits selbst mit Krämer auf dem Spielfeld und weiß daher selbst nur allzu gut, „dass er ein unglaublich athletischer sowie talentierter Spieler mit viel Entwicklungspotential und Physis ist.“

Schnupperkurs in der „besten Liga der Welt“

Im Team der Braunschweiger soll Krämer folglich Verantwortung übernehmen. Auf die die neue Rolle freut sich der 24-Jährige bereits: „Braunschweig bietet mir die Möglichkeit, wieder mehr zu spielen und mich weiterzuentwickeln. Ich freue mich sehr darauf, zukünftig ein Teil der Löwen-Organisation zu sein und kann es kaum erwarten, wieder loszulegen“, so der 1,98m große Spieler. Er spielt damit wohl auf sein früheres Engagement bei ratiopharm Ulm an, für die er bis 2019 in vier Spielzeiten und 90 BBL-Einsätzen auflief.

Kurz darauf folgte 2020 schließlich der Wechsel in die Summer League, wo er im Team der Phoenix Suns das Interesse der NBA-Verantwortlichen erregte, die ihm einen Platz im Trainingscamp verschafften.

Aufgrund von Verletzungsproblemen kam es am Ende zwar zu keiner Verpflichtung in einem Team der „besten Liga der Welt“. Doch allein, dass Krämer bereits im Blickfeld der NBA stand, sollte seinen zukünftigen alten und neuen Liga-Kollegen allerdings Grund genug liefern, sich im Wettkampf gegen den Nationalspieler warm einzupacken.

Titelbild: Melinda Nagy – stock.adobe.com

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