Vechta vs. München: FCB kommt am 22. Spieltag nur schwer ins Spiel (Teil 2)

Vechta vs. München: FCB kommt am 22. Spieltag nur schwer ins Spiel (Teil 2)

Am vergangenen Sonntag, den 7. März war es dann endlich so weit: die Herren des FC Bayern München konnten dank des Pflichtsieges gegen Tabellenschlusslicht Rasta Vechta endlich den dritten Tabellenplatz erobern. Die Hausherren aus Vechta mussten sich dagegen am Ende leider mit 93:78 geschlagen geben.

Der klare Favorit dieses Zweikampfes war in den Augen vieler Fans von Anfang an ganz klar der FC Bayern München. Umso verwunderlicher war es daher, dass die eben jene Athleten in Rot und Weiß in der Partie gegen das Tabellenschlusslicht eine so verhältnismäßig schlechte Figur machten.

Zwar starteten die Bayern von Startrainer Andrea Trinchieri angestachelt mit viel Elan in die Partie und verbuchten bald auch schon die ersten Punkte für die Führung (9:6, 4.Spielminute). So spielendleicht wie angenommen, kamen sie dann aber eben doch nicht gegen die verbissen kämpfenden Herren von Rasta Vechta an.

Besonders Neuzugang Edgar Sosa verblüffte mit frühen zehn Zählern, wodurch die Gastgeber sich wieder an die Münchner annähern konnten. In der siebten Spielminute stand es somit wieder ausgeglichen 19:18.

Trinchieri wird des Platzes verwiesen

Auch im zweiten Viertel war den Münchnern die Müdigkeit vom vierten Spiel innerhalb von nur acht Tagen anzusehen. Ihre Gastgeber verstanden dies über weite Strecken des Spiels zu ihrem Vorteil zu nutzen und zogen dementsprechend das Tempo an. Die Herren des FCB gerieten ins Schnaufen, behaupteten am Ende aber eine knappe Halbzeitführung von 47:44.

Nach der Pause zeigten sich die Gäste weiterhin wenig ausgeschlafen. Sie schluderten tatsächlich so sehr in der Verteidigung, dass es ihren Trainer Trinchieri zur Weißglut brachte. Dass zweite technische Foul gegen ihn war es dann auch erst, das die Favoriten wachrüttelte.

Die Münchner reißen das Ruder herum

Coach Adriano Vertemati musste übernehmen und die Süddeutschen kamen reichlich verspätet nun endlich auch in den Tritt. Angeführt von Topscorer Nick Weiler-Babb, sowie weiteren starken Akteuren wie Zipser und Flaccadori, enteilten die Bayern zu einem rasanten 17:4-Lauf. Kurz vor Anbruch des letzten Viertels stand es somit wieder 73:59.

Nun war der FCB nicht mehr zu stoppen: Ein spektakulärer Putback-Dunk von JaJuan Johnson markierte den triumphalen Abschluss. Am Ende wurden die Münchner ihrer Favoritenrolle gerecht und siegten 93:78 gegen Rasta Vechta.

Titelbild: Augustas Cetkauskas – stock.adobe.com

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