Noch mehr Gründe warum Kobe Bryant der G.O.A.T. ist

Kobe Bryant

Kobe Bryant ist einer der besten Clutch Player, den die NBA je gesehen hat. In diesem Punkt sind sich wohl alle Basketball-Fans einig. Es gibt jedoch auch einige gute Gründe dafür, die Black Mamba als den ultimativen GOAT anzusehen.

In einer früheren Ausgabe unserer GOAT-Diskussions-Reihe haben wir bereits drei Gründe genannt, warum Kobe Bryant der Beste aller Zeiten ist. Es gibt jedoch noch mehr Argumente, die dafürsprechen.

So hat Michael Jordan höchstselbst in einem Interview behauptet, dass er zwar LeBron James in einem 1-on-1-Match schlagen würde, nicht aber Kobe.

Dies hinge, wie die NBA-Legende jedoch weiter ausführt, allerdings damit zusammen, dass „Kobe mir all meine Moves stiehlt“ – ein Kritikpunkt, dass viele von Bryants Zweiflern in den Nachfolgejahren übernahmen. Hierzu stellte man auf talkbasket.net jedoch einmal folgende interessante Frage: Wenn es angeblich so einfach ist, Jordan zu kopieren, warum ist Kobe dann der Einzige, dem das jemals gelungen ist?

Eine weitere von Bryant-Skeptikern ins Feld geführte These besagt, dass Shaquille O’Neal Kobe während dessen Karriere gecarried habe. Um dies zu widerlegen, muss man sich nur einmal die durchschnittlichen Stats der beiden Spieler während ihrer gemeinsamen Zeit bei den Los Angeles Lakers betrachten (1996-2004). Zugegeben: In den Jahren bis 2000 hatte Shaq meistens deutlich die Nase vorn. Allerdings stand Bryants damals ganz am Anfang seiner Karriere. Von 2000 bis 2004 zeigt sich dann wieder ein ganz anderes Bild. In der Saison 2000/01 etwa verzeichnet Kobe durchschnittlich 28,5 Punkten, 5,9 Rebounds und 5,0 Assists, daneben Shaq mit 28,7 Punkten, 12,7 Rebounds und 3,7 Assists. „Gecarried“ sieht anders aus.

Vielleicht ist es viel eher umgekehrt: Bryant spielte während einer Zeit Basketball, in der sich so viele Stars in der Liga befanden, wie nie zuvor und vielleicht auch nie mehr danach. Sich neben diesen dennoch als junger Spieler zu etablieren und zum Star zu mausern, könnte gleichzeitig auch als ultimativer Grund angesehen werden, warum sich Bryant seinen Ruf als Spitzenspieler redlich verdient hat.

Bild: AFP

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