Tampering: NBA leitet Untersuchung gegen New York Knicks ein

Eine Umkleidekabine mit dem Logo der New York Knicks auf dem Boden

Bereits vor dem offiziellen Start der Free Agency wurde gemunkelt, dass es zum Kontakt zwischen den New York Knicks und Jalen Brunson (Dallas Mavericks) gekommen sein sollte, um sich auf einen Vertrag für die kommende Spielzeit zu einigen. Die NBA hat daher nun eine Untersuchung gegen das Franchise wegen Tampering eingeleitet.

Bereits seit einiger Zeit hatte man ein Einschreiten der Liga erwartet, nun soll die NBA tatsächlich eine Untersuchung gegen die New York Knicks eingeleitet haben, wie zuerst Chris Haynes von Yahoo Sports berichtete. Hierbei geht es darum zu prüfen, inwiefern es bei der Verpflichtung von Jalen Brunson durch die New York Knicks in der Free Agency zu Verstößen gegen die Anti-Tampering-Regeln gekommen ist: Offiziell dürfen die Gespräche zwischen Teams und Free Agents nämlich erst am 30. Juli um 18 Uhr Eastern Time aufgenommen werden. Wie unter anderem The Athletic berichtet, war man sich innerhalb der Mavs-Organisation aber bereits Wochen zuvor sicher, dass sich Brunson den Knicks anschließen würde.

Sollte dies tatsächlich der Fall sein, könnte dem Franchise aus Big Apple eine Strafe in Form des Verlusts eines Draft-Picks oder aber einer Geldstrafe drohen. Auf diese Weise waren zumindest in den vergangenen Jahren die Tampering-Verstöße der Bulls, Heat oder Bucks sanktioniert worden. Alle drei Teams mussten in der Folge jeweils einen Zweitrundenpick abtreten.

Vater und Sohn in Big Apple vereint

Dass sich Brunson und die Knicks jedoch ohnehin nahestehen dürften, sollte weithin bekannt sein, schließlich schloss sich sein Vater Rick erst vor Kurzem dem Coaching Staffs von Tom Thibodeau an. Sowohl Brunson, als zuvor bereits auch sein Vater waren zudem in der Vergangenheit bereits Klienten des früheren Spieleragents Leon Rose. Dieser ist heute als Teampräsident der New York Knicks tätig. Letztendlich unterschrieb dann auch Jalen Brunson einen Vertrag über vier Jahre und rund 104 Millionen Dollar in New York.

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