NBA Saison-Analyse: Los Angeles Lakers 2020/2021 – Too big to fail? (Teil 3)

NBA Saison-Analyse: Los Angeles Lakers 2020/2021 – Too big to fail? (Teil 3)

Nachdem die vielversprechenden Off-Season Pläne der Los Angeles Lakers für die neue Spielzeit 2020/2021 gescheitert waren und unterdessen ihre wichtigsten Spieler LeBron James und Anthony Davis von Verletzungen geplagt ein Dasein im Krankenbett und am Spielfeldrand fristeten, stand die diesjährige Lakers-Saison bereits vor einem jähen Ende.

Aber abgesehen von diesen Verletzten, sah es auf dem Spielfeld einfach nicht gut aus für die Restbesetzung des Teams. Besonders die Shooting-Qualitäten der Lakers ließen deutlich zu wünschen übrig, was einmal mehr bewies, wie gründlich das Marc-Gasol-Experiment gescheitert war.

Als Dreipunkte-Wunderkind verschrien, erfüllten seine Würfe aus der Distanz doch nur in den wenigsten Fällen diese Erwartungen (Trefferquote: 36 Prozent) – vor allem da er sie überhaupt nur so selten nahm.

Aus der Not geboren: Neuverpflichtung von McLemore & Drummond

Um dem Desaster, welches sich dadurch allmählig anzukündigen begann, entsprechend entgegenzuwirken, verpflichteten die Lakers den Cavaliers Center Andre Drummond sowie einen Spitzenwerfer der Rockets, Ben McLemore.

Dieser Plan war in der Theorie natürlich gut gedacht, in der Umsetzung allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein, wie sich in den kommenden Spielwochen zeigen sollte. Langsam aber sicher rutschten die Lakers immer weiter in der Tabelle ab. Schließlich landeten sie sogar auf dem siebten Platz des Rankings und mussten somit an den neu ins Leben gerufenen Play-in Turnieren teilnehmen, was selbstredend nur wenig zu der allgemein sinkenden Moral beitrug.

Die Chemie stimmt nicht mehr

Während des Wettkampfes gegen die Golden State Warriors im Play-in Turnier und dem anschließenden Einzug in die erste Playoff-Runde gegen die Phoenix Suns begann die Fassade des Gewinnerteams aus dem Vorjahr schließlich endgültig zu bröckeln: Montrezl Harrell kassierte DNPs (Did not play), worum eine waschechte Twitter-Diskussion entbrannte, Dennis Schröder löschte „Los Angeles Point Guard“ aus seiner Instagram-Bildunterschrift und hinterließ mit diesem Statement einige Fragezeichen. Auch die Halbzeitaktionen von Andre Drummond wurden immer argwöhnischer beäugt.

Am Ende mussten sich die Lakers 2:4 gegen die Phoenix Suns geschlagen geben. Die Suns sollten sich dann bis in die Conference Finals im Westen vorarbeiten, wo sie gegen ein anderes Team aus Los Angeles, die L.A. Clippers, in den ersten beiden Spielen ein ebenso klares Statement setzten.

Übrigens: wenn ihr noch immer nicht genug von den Los Angeles Lakers und ihrer letzten Saison bekommen könnt, findet ihr noch mehr Informationen dazu unter diesem Link.

Titelbild: AFP

Kommentar hinterlassen

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.