NBA-Playoffs: Phoenix Suns im Finale gegen Milwaukee Bucks (Teil 2)

NBA-Playoffs: Phoenix Suns im Finale gegen Milwaukee Bucks (Teil 2)

Es ist vollbracht: Dank eines furiosen 118:107-Siegs in Spiel 6 konnten sich die Milwaukee Bucks am frühen Sonntagmorgen gegen die gegnerischen Atlanta Hawks durchsetzen. Die Conference Finals-Serie ist somit nun auch im Osten entschieden und die beiden Finalisten der diesjährigen NBA-Meisterschaft stehen mit den Phoenix Suns aus dem Westen und den Bucks nun endgültig fest.

Dabei gelang es den Milwaukee Bucks auch ohne ihren ausgefallenen Superstar Giannis Antetokounmpo, welcher aufgrund von Knieproblemen dem Spielfeld erneut fernbleiben musste, auf dem Court eine gute Figur zu machen.

Dies überraschte die Fans vor allem deshalb positiv, da der gegnerische Team-Kopf Trae Young, in Spiel 6 überraschend sein Comeback gegeben hatte, nachdem auch dieser zuvor verletzungsbedingt beurlaubt gewesen war. Viele fürchteten daher bereits im Vorfeld des Matches einen erneuten Ausgleich in der hart umkämpften Serie.

Trae Young schwächelt bei Comeback  

Die kürzlich erst überwundenen Knöchelprobleme konnte der Hawks-Kapitän allerdings noch nicht so rasch abschütteln, wie wohl ursprünglich gehofft. Mit 14 gemachten Punkten, neun Assists aber auch fünf verschuldeten Turnovern fiel die Performance des sonst so spritzigen Point Guards doch ziemlich mager aus.

Auf der gegnerischen Seite schlüpfte dafür Kris Middleton überraschend selbstsicher und gekonnt in die Anführer-Rolle und sackte sogleich auch überragende 32 Zähler und sieben weitere Assists ein. Besonders beeindruckend waren allerdings die dritten zwölf Minuten des Bucks-Champions, in denen Middleton mit 23 Punkten quasi im Alleingang schon für die Vorentscheidung sorgte.

Erste Finalrunde seit 1974

Die Hawks bäumten sich zwar noch ein letztes Mal gegen die scheinbar unvermeidbare Niederlage auf und kamen vier Minuten vor dem Schlussbuzzer sogar noch einmal auf sechs Punkte an ihre Gegner heran, doch Jrue Holiday (27 Punkte, neun Rebounds, neun Assists) konterte souverän. Es sollte nicht mehr lange dauern, bis Atlantas Headcoach McMillan resigniert seine Starter vom Feld abzog.

Am Ende waren die Bucks mit 118:107 siegreich und stehen nun das erste Mal seit 1974 in der Endrunde. Ihre Gegner, die Phoenix Suns, rasseln allerdings bereits mit den Säbeln und die Fans dürfen daher auf das Spiel, welches bereits am kommenden Mittwoch steigt, gespannt sein.

Titelbild: Melinda Nagy – stock.adobe.com

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