Braunschweig ohne Chance in Bonn

Basketball Löwen Braunschweig am dribbeln

Dank eines 16:0-Laufs im vierten Viertel konnten die Telekom Baskets Bonn am vergangenen Sonntag einen 95:77-Sieg gegen die Basketball Löwen Braunschweig einfahren. Dies war bereits der 15. Saisonsieg der Rheinländer, welche sich damit zudem auch den zweiten Tabellenplatz zurückerobern konnten.

Nach einigen Verletzungsproblemen, die den Spielaufbau der Baskets in letzter Zeit etwas eingeschränkt hatten, waren die Bonner in Braunschweig das erste Mal seit langer Zeit wieder komplett an den Start gegangen: Leon Kratzer und Jeremy Morgan kehrten auf die ihnen angestammten Plätze in der Starting Five der Rheinländer zurück. Komplettiert wurde das anfängliche Aufgebot Bonns durch Parker Jackson-Cartwright, Karsten Tadda und Justin Gorham.

Dass sich die frisch genesenen Baskets jedoch augenscheinlich erst einmal wieder an die Wettkampfsituation gewöhnen mussten, schlug sich in einigen anfänglichen Ballverlusten wieder. Gleich drei leisteten sich die Gäste in den ersten zwei Spielminuten. Erst eine Einwechslung ihres ebenfalls zurückgekehrten Point Guards Skyler Bowlin sorgte für neuen Schwung auf der Bonner Seite des Parketts. Ein schmaler 29:28-Vorsprung der Löwen blieb Am Ende des ersten Viertels aber dennoch bestehen.

Bowlin schultert die Bonner Offensive

Der Beginn des zweiten Viertels zeichnete sich vor allem durch eine ausgedehnte Offensiv-Flaute auf beiden Seiten des Spielfeldes aus: Ganze drei Spielminuten verstrichen, bis die Braunschweiger das erste Mal erfolgreich netzten (28:32, 13. Spielminute). Die Bonner ließen sich sogar noch eine weitere Minute länger Zeit, ehe sie das erste Mal punkteten (31:32, 14.). Nach dieser anfänglichen Trägheit war es erneut Bowlin, der die Offensive der Bonner am Laufen hielt – und immerhin: Bis zur Halbzeitpause hatten die Baskets nicht nur einen Führungswechsel erzwungen, sondern sich zugleich auch einen komfortablen 53:47-Puffer erspielt.

Nach dem Seitenwechsel gelang es den Gästen schließlich, ihren Vorsprung bis in den zweistelligen Bereich auszubauen (72:62). Auch die Verteidigung der Baskets leistete ihren Anteil an diesem Erfolg, indem sie lediglich 15 gegnerische Punkte zuließ. Diesen Rückstand sollten die Basketball Löwen Braunschweig in den letzten zehn Minuten der Partie schließlich nicht mehr aufholen können. Sie mussten am Ende daher eine deutliche 77:95-Heimniederlage hinnehmen. 

Foto: Christian Schlüter

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