Skyliners kämpfen, am Ende siegen aber die Riesen

Will Cherry gegen zwei Ludwigsburger

Am Ende einer über weite Strecken hinweg hart umkämpften Partie – nach Abschluss des dritten Viertels stand es immerhin noch beinahe unentschieden 52:54 für die Gäste – stand am Sonntagabend ein Auswärtssieg für die MHP RIESEN Ludwigsburg über die FRAPORT SKYLINERS Frankfurt.

Vor coronabedingt immerhin 250 jubelnden Fans erwischten die Hausherren aus Frankfurt tatsächlich den eindeutig besseren Start in diese Partie. Besonders Will Cherry, welcher sich mit 21 Punkten schließlich zum Topscorer dieser Partie mausern sollte, wollte es von Anfang an wissen: zuerst zwei Freiwürfe, kurz darauf einen krachenden Dreier und schließlich auch noch einen Korbleger verwandelte der Skyliners-Guard nur knapp aufeinanderfolgend innerhalb des ersten Durchgangs – und dass obwohl sich eine felsenfeste Ludwigsburger Verteidigung entschlossen dagegen wehrte. 21:15 gaben die Skyliners nach den ersten zehn Minuten den Ton an.

Nun erwischten jedoch die Riesen den besseren Start ins nächste Viertel. Innerhalb weniger Minuten verkürzten sie wieder auf 21:19. Mitte des zweiten Durchgangs kam es dann auch zum kurzen Führungswechsel zugunsten der Ludwigsburger. Nur Sekunden vor dem Pausengong konnten die Frankfurter das Spiel dank eines gekonnten Dreiers ihres Point Guards Brancou Bardio dann jedoch erneut drehen. Mit einer knappen 36:34-Führung kehrten die Skyliners in die Kabinen zurück.

Spannung bis zur allerletzten Minute

Der Spielverlauf nach dem Seitenwechsel könnte beinahe als Wiederholung der vorangegangenen zehn Minuten bezeichnet werden: Zuerst erwischten erneut die Ludwigsburger Gäste den besseren Start in das Quartal und rissen erneut die Führung an sich (38:43, 23.Spielminute). Nur fünf Minuten später gelang den Skyliners dank straken Performances von Center McLean und Cherry dann allerdings wieder der Ausgleich (50:50, 28.Minute).

Man könnte übrigens meinen, „Ausgleich“ sei zudem auch das Frankfurter Motto für das letzte Viertel gewesen: Jedenfalls kam es kurz darauf in der 31. (54:54), der 34. (58:58), sowie in der 36. Spielminute (64:64) zu Pattsituationen zwischen den beiden Teams. In aller letzter Sekunde – genauer gesagt innerhalb der letzten vier Spielminuten – setzten sich die Ludwigsburger dann jedoch doch noch durch und fuhren am Ende einen deutlicheren 80:71-Sieg ein, als zu Beginn desselben Viertels noch zu erahnen gewesen wäre. 

Foto: AFRAPORT SKYLINERS

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