BBL: Hamburg Towers weiterhin ungeschlagen

BBL: Hamburg Towers weiterhin ungeschlagen

Die Hamburg Towers siegten am Donnerstag, den 3. Dezember nach einer spektakulären zweiten Hälfte in Bonn. In der frisch angebrochenen BBL-Saison bleiben die Norddeutschen so vorerst 3-0 ungeschlagen. Die Gastgeber Telekom Baskets Bonn mussten sich dagegen am Ende bereits das vierte Mal geschlagen geben. 63:93 lautete am Ende der vernichtende Punktestand.

Dabei kamen die Bonner zunächst wesentlich besser in die Partie: Mit einem 7:0-Run setzten sich die Baskets an der Spitze ab. Da die norddeutschen Gäste zunächst nicht in den Tritt zu finden schienen, weitete sich dieser Vorsprung bisweilen sogar auf ein 22:12 aus. Das erste Viertel ging am Ende wenig überraschend noch an die Hausherren.

Vor der Halbzeitpause dann aber die Wende: die Towers wurden in der Defensive zunehmend bissiger und schnappten sich jeden Rebound. Insgesamt 13 konnten die Gäste in der ganzen Partie abgreifen. Dank ihrer guten Arbeit verkürzten die Hamburger am Ende der zweiten Spielzeit auf 39:35.

Seitenwechsel wird zum Führungswechsel

Bereits zwei Minuten nach dem Seitenwechsel gelang den Hanseaten der Führungswechsel (39:43). Die Bonner hingegen zeigten sich sichtlich überrumpelt von diesem plötzlichen Machtwort. Sie suchten noch eine Antwort auf den Offensivschlag ihrer Gäste, als diese bereits zum 54:65 ausbauten.

Diese Dominanz auf dem Parkett verdankten die Towers wohl vor allem Kameron Taylor. Der Shooting Guard legte allein im dritten Viertel 11 Punkte für seine Mannschaft auf. Am Ende der Partie ging er mit 21 Zählern als Topscorer vom Platz.

Höchster Bundesliga-Erfolg der Vereinsgeschichte

Die Bonner waren indes offenbar machtlos gegen die feindliche Übernahme im eigenen Haus. Ihre Gegner gaben mit einem 8:0-Lauf zu Beginn des letzten Viertels bereits einen Vorgeschmack auf das Endergebnis.

Am Schluss der Partie durften die Hamburg Towers nicht nur den spektakulären 63:93-Sieg feiern, sondern sich auch noch über den höchsten Bundesliga-Erfolg ihrer Vereinsgeschichte freuen.

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