Streetball #5: Anfängertricks gegen Verteidiger (Teil 2)

Streetball #5: Anfängertricks gegen Verteidiger (Teil 2)

Egal, ob ihr mit einem „Bounce Hypnotizer“ für Verwirrung sorgen, oder mithilfe des „Through the Legs“ einen eleganten Pass spielen wollt, basketball-magazin.com verrät euch in diesem Artikel zwei Streetball-Moves für Einsteiger und Fortgeschrittene. Diese werden euch im Matchup mit einem hartnäckigen Gegenspieler einen Vorteil verschaffen.

Der „Bounce Hypnotizer“

Für den Anfang einen einfachen, allerdings nicht minder effektiven Trick: der „Bounce Hypnotizer“ bringt richtig ausgeführt nicht nur den Gegenspieler aus dem Konzept, er sorgt im Idealfall zusätzlich auch noch für mehr Flow im Zusammenspiel mit den eigenen Teamkollegen.

Ausgangsposition für diesen Move ist eine Eins-gegen-eins-Situation mit einem gegnerischen Verteidiger, der überholt werden soll. Zunächst wird dafür sehr tief und möglichst zügig gedribbelt und zwar solange, bis der Kontrahent seinen Fokus auf den Ball richtet.

Nun arbeitet das Überraschungsmoment für den Trickser, wenn dieser abrupt sein Dribbling vor den Beinen unterbricht und dafür den Ball schnell hinter dem eigenen Rücken aufkommen lässt. Wird dabei nur genügend Kraft aufgebracht, springt der Ball hoch über den Kopf des Ballbesitzers hinweg, was zudem noch als unverhoffter Pass fungieren kann.

Der „Through the Legs“

Warum auf ein One-on-one einlassen, wenn dieses auch einfach mithilfe eines pfiffigen Passspiels umgangen werden kann? Dieser Move wird besonders den Geschmack von allen Streetball-Fans treffen, die Wert auf ein wenig Raffinesse im Umgang mit hartnäckigen Verteidigern legen.

Die Ausführung klingt dabei denkbar simpel, es sollte jedoch erwähnt werden, dass dieser Trick selbst unter den Profis als hohe Kunst gilt und mit einigen Schwierigkeiten behaftet ist. Im Prinzip wird der Ball jedoch einfach durch die Beine eines herannahenden Verteidigers in die wartenden Arme eines Mitspielers gepasst.

Bis dieser Move sitzt, braucht es zwar wahrscheinlich ein bisschen Übung, allerdings gibt es denkbar viele Abwandlungen, die euch das Training ein wenig erleichtern. Ein Tutorial für eine vereinfachte Variante findet ihr hier.

Titelbild: Sergey – stock.adobe.com

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