Robin Christen sichert Ulms Auswärtssieg in Frankfurt

Die Basketballspieler Lukas Wank und Marcus Lewis spielen gegen einander Basketball

Egal ob er der einsame Rächer ist, der mit einer Diebesbande durch die englischen Wälder streift, oder ob er als Batmans rechte Hand fungiert: manchmal brauchen echte Heldengeschichten einfach einen Robin – So auch bei den Basketballbundeligisten aus Ulm, denen ihr Small Forward Robin Christen am gestrigen Abend den 97:82-Auswärtssieg in Frankfurt sicherte.

Bevor besagter Nationalspieler vor 4.400 gebannt zuschauenden Fans jedoch das Ruder übernahm, begann die Partie in Frankfurt zunächst auf Augenhöhe. Dies gilt zumindest für den Punktestand, welcher sich am Ende des ersten Viertels auf ein immerhin beinahe ausgeglichenes 20:22 einnordete. Nicht unbedingt auf Augenhöhe begegneten sich jedoch die Spieler selbst, da die Skyliners erneut mit einem ausgedünnten Frontcourt in die Partie starten mussten, was die Ulmer wiederum ihre Größenvorteile ausspielen ließ. Sieben ihrer insgesamt zehn Würfe nahmen die Gäste daher aus dem Zweierbereich.

Vorerst blieben die Frankfurter aber in unmittelbarer Nähe zu ihren Herausforderern, obwohl die Ulmer im zweiten Viertel alles daransetzten, ihre schmale Führung auszubauen, denn sie wurden von ihrem hauseigenen Olympioniken Lukes Wank im Spiel gehalten. Der Guard vergab bis zum Seitenwechsel nicht weniger als acht starke Assists für 17 Frankfurter Treffer aus dem Feld. Zur Halbzeitpause war es den Ulmern daher noch nicht gelungen, sich weiter in Führung zu bringen (45:42).

Zwei Basketballspieler und ein Trainer sind auf dem Spiel Feld und im Hintergrund schauen Fans zu

13 Punkte in 6 Minuten

Dies änderte sich erst nach der Spielunterbrechung, als der Held dieser Basketballpartie, Robin Christen, für die Gäste das Feld übernahm: Mit zwei rasch aufeinanderfolgenden Dreiern baute er innerhalb der ersten fünf Angriffe nach der Pause die Führung der Ulmer erstmals in den zweistelligen Bereich aus (45:57, 23. Minute). Doch der Nationalspieler hatte an diesem Abend noch weitaus mehr vor und so verwandelte er im Laufe der ersten sechs Minuten des dritten Durchgangs nicht weniger als 13 Zähler!

Angestachelt von dieser Meisterleistung ihres Teamkollegen, zog nun auch der Rest der Ulmer Akteure nun noch einmal auf dem Spielfeld ordentlich an. Im Laufe des letzten Viertels bauten sie den durch Christen erspielten Vorsprung auf das Endergebnis von 97:82 aus, womit sich die Angereisten letztendlich auch den bereits zweiten Auswärtssieg in Folge sicherten.

Foto: FRAPORT SKYLINERS

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