NBA: Boston Celtics entlassen Moritz Wagner

NBA: Boston Celtics entlassen Moritz Wagner

Um einen Kaderplatz für ihren Neuzugang Jabari Parker zu schaffen, haben sich die Boston Celtics am Wochenende von Moritz Wagner trennen müssen. Der 23-jährige deutsche Spitzenspieler war von den Washington Wizards zu den Chicago Bulls und nur kurze Zeit später zu den Boston Celtics geschickt worden – und dass innerhalb weniger Wochen.

Nur neun Spiele hat Wagner schließlich für die Celtics absolvieren dürfen, bevor ihm das Team aus Boston nun kündigte. Der Big Man kam während dieser kurzen Episode auf dementsprechend wenig Spielzeit.

Neben ihrem Starter auf der Fünf, Robert Williams, standen den Celtics nämlich immer noch Tristan Thompson, Grant Williams und auch Luke Kornet zur Verfügung, um auf dem heißbegehrten Liga-Parkett einzuspringen. Für Wagner, der schon seit geraumer Zeit darauf wartet, sich endlich beweisen zu dürfen, war es im Kader wohl einfach zu eng.

Anstellung von der Waiver-Liste als Free Agent?

Als Konsequenz seiner Entlassung stand Wagner nun für 48 Stunden auf der sogenannten Waiver-Liste. So ergeht es jedem gekündigten Spieler. Innerhalb dieser Frist haben dann alle anderen Liga-Teams die Gelegenheit, Anspruch auf den freistehenden Spieler zu erheben und ihn zu den Konditionen seines bisherigen Vertrages zu übernehmen. Bei Wagner würde es sich hierbei um eine Vertragshöhe von 2,2 Millionen Dollar handeln.

Geschieht dies nicht, wird der Spieler zum Free Agent und hat anschließend die freie Wahl, sich bei einem neuen Team anstellen zu lassen.

Der zweite Fall scheint den meisten Experten als der wahrscheinlichere, schon allein deshalb, weil das Team den Center zu einem geringeren Preis übernehmen könnte. 1,6 Millionen Dollar Gage wären in diesem Szenario allerdings das Minimum.

Mehr Spielzeit muss her

Wo der junge Big Man aus Deutschland am Ende landen wird, ist derzeit also noch unklar. Wünschenswert wäre ein Team, in dem der Deutsche mehr Spielzeit bekäme, um sich in den letzten Saisonwochen noch beweisen und so auf eine längerfristige Beschäftigung hoffen zu können, wie SPOX treffsicher urteilt.

In den Playoffs wird der gebürtige Berliner aufgrund seines späten Wechsels nach der Deadline am 9. April nämlich leider nicht an den Start gehen können. Sicher ist aber, dass ihm ganz Basketball-Deutschland fest die Daumen drückt.

Titelbild: AFP

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