Jubel bei Hardens Heimdebüt in Philly, Turbulentes Match in Milwaukee

Nahaufnahme von James Harden

Heute Nacht ging es in der „besten Liga der Welt“ wieder heiß her – unsere Highlights: Das tausendfach bejubelte Heimdebüt des neuen Sixers-Stars James Harden (123:108 gegen New York Knicks), sowie der spektakuläre Schlussabschnitt der Bucks in der verrückten Partie gegen die Miami Heat (120:119).

Nach rund drei Wochen, die seit dem Blockbuster-Trade der Sixers für James Harden ins Land gegangen sind, war die Spannung für die Franchise-Fans in Philadelphia selbst kaum noch auszuhalten gewesen. Gestern Nacht war es dann jedoch endlich soweit und das neue Teammitglied Harden gab unter tosendem Applaus sein Heimdebüt – und lieferte gleich richtig ab! 26 Punkte (8/13 FG, 8/10 FT), 9 Rebounds und 9 Assists legte der Star-Shooting-Guard aufs Parkett und sorgte damit für wahre Begeisterungsstürme im Wells Fargo Center.

Ihre Gäste und Gegner, die New York Knicks, hatten an diesem Abend hingegen deutlich weniger zu Lachen. 108:123 musste sich die Crew aus Big Apple schließlich geschlagen geben. Wie bereits im vorangegangenen Aufeinandertreffen der beiden Teams am letzten Sonntag hagelte es wieder Fouls auf beiden Seiten. Diesmal waren es jedoch „nur“ 50 Fouls und es wurden dementsprechend 65 Freiwürfe vergeben. Größter Widersacher der New Yorker Center-Spieler war allerdings erneut der Sixers-Star Joel Embiid, der mit 27 Punkten (7/15 FG, 11/13 FT) zum wiederholten Mal Phillys Topscorer wurde.

Jrue Holiday fährt Sieg in allerletzter Sekunde ein

Huiuiui, was für ein Drunter und Drüber! – Im Match der Miami Heat gegen die Milwaukee Bucks ging es gestern Abend ziemlich verrückt zu: Die Heat sahen kurz vor dem Schlussabschnitt schon wie die klaren Gewinner aus, dann schien es jedoch, als gingen ihnen im Angesicht des amtierenden Champions die Nerven flöten. Ein unerklärlicher Fehler nach dem anderen sorgte dafür, dass das Aufgebot aus Miami auch reihenweise Bälle und damit Chancen aus der Hand gab.

Den Bucks gelang es auf diese Weise in den letzten 7:12 Minuten einen spektakulären 21:6-Run hinzulegen. Sie erholten sich damit von einem 14-Punkte-Rückstand und waren laut ESPN Stats & Info damit erst das dritte Team, dem dies innerhalb der letzten sechs Minuten in dieser Saison gelang. Den spektakulären Schlussakkord setzte übrigens Jrue Holiday (25, 8/17, 11 Assists) unter den packenden Wettkampf in Milwaukee: Mit 1,9 Sekunden auf der Uhr gelang ihm ein komplizierter Korbleger über den heranstürmenden Bam Adebayo (18, 12 Rebounds) hinweg. Das brachte den Bucks einen haarscharfen 120:119-Sieg ein.

Foto: AFP

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