Gary Payton II, Otto Porter Jr. und Andre Iguodala fit für Spiel 1?

Gary Payton II steht über einem auf dem Boden liegenden Memphis Grizzlies Spieler.

Die Golden State Warriors können sich derzeit offenbar Hoffnungen auf die Rückkehr ihrer drei verletzten Spieler Gary Payton II, Otto Porter Jr. und Andre Iguodala machen – welcher dieser drei Spieler jedoch bereits für Spiel 1 der Finals-Serie gegen die Boston Celtics zur Verfügung stehen wird, ist derzeit offenbar noch unklar.

Das Auftaktmatch der Finals steigt in der Nacht auf Freitag (3 Uhr) und sichert den Golden State Warriors zudem den Heimvorteil. Wie eine Erklärung von Head Coach Steve Kerr am Mittwoch jedoch vermuten lässt, könnten sich die Dubs zusätzlich Hoffnungen auf die rechtzeitige Rückkehr einiger verletzter Spieler machen. Zwar würden Payton, Porter Jr. und Iguodala allesamt für Spiel 1 als „fraglich“ gelistet werden, sie nahmen jedoch auch alle gestern zum ersten Mal nach ihren jeweiligen Verletzungen wieder an einem kompletten Trainingslauf des Teams teil.

Von katastrophal bis ganz okay – die Einschätzungen der Spieler selbst

Payton II brach sich nach einem harten Foul von Gegenspieler Dillon Brooks den Ellenbogen und musste daher seit Spiel 2 der Conference Semifinals pausieren. „Es gibt ein paar Sachen, die ich erst noch abhaken muss“, beurteilte der 29-Jährige am Dienstag selbst den eigenen Status Quo. „Ich gehe es von Tag zu Tag an und hoffe auf das Beste. Ich beginne wieder, mich normal zu fühlen. Aber ich bin immer noch nicht wieder ich.“ Inwiefern sich diese Einstellung nach dem gestrigen gemeinsamen Training geändert haben könnte, werden die Fans wohl erst heute Nacht erfahren. Da Payton jedoch vor allem in der Defensive der Dubs stets eine wichtige Rolle einnimmt (zuletzt 6,1 Punkte und 3,0 Rebounds in den Playoffs), könnte sein Einsatz im Auftaktspiel gegen Boston für Golden State umso bedeutungsvoller sein.

Porter Jr., der zuletzt 5,5 Punkte und 4,1 Rebounds erzielte, machen derweil Probleme am linken Fuß zu schaffen. Die letzten zweieinhalb Spiele der Conference Finals gegen Dallas setzte daher auch er aus. Wie es bei SPOX heißt, zeigte er sich kürzlich aber zuversichtlich, was einen Einsatz in den Finals angeht. Er fühle sich gut und seine Teilnahme am Training sei ein gutes Zeichen.

Lediglich Iguodala zeigte sich nach einer verletzungsreichen Saison von deutlich pessimistischerer Seite: Für ihn zeichne sich eine erfolgreiche Saison bereits dadurch aus, diese „auf zwei Beinen laufend zu beenden“. 31 der letzten 37 Spielen der regulären Saison setzte dieser vor allem wegen Problemen im Nackenbereich aus. Zuletzt verpasste er bis auf drei Einsätze in der ersten Runde auch sämtliche Spiele der Postseason.

Foto: AFP

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