Frankfurt vs. Weißenfels: Endlich zurück auf dem BBL-Parkett (Teil 2)

Frankfurt vs. Weißenfels: Endlich zurück auf dem BBL-Parkett (Teil 2)

Die Herren des MBC aus Weißenfels stehen nach einem galanten 81:76-Sieg gegen die Fraport Skyliners Frankfurt im Kampf um den Klassenerhalt mit den Gießenern auf einmal erstaunlich gut da. Dagegen gingen die Hessen aus der Wolkenkratzerstadt in dem energiegeladenen Basketballduell im Rahmen des 30. Spieltages der regulären BBL-Saison leider leer aus.

Quinton Hooker, der im weißen Auswärtstrikot starke 37 Punkte durch die Reuse jagte, war aber auch einfach nicht beizukommen. Nachdem vor knapp 14 Tagen noch die Nachricht eines positiven Corona-Tests in den Reihen der Skyliners für Unruhe in der deutschen Baskeball-Welt gesorgt hatte, durften die Frankfurter nun endlich wieder zurück auf das BBL-Parkett.

Die schier unbändige Freude darüber war den Herren in Blau auch anzusehen, die nach vier abgespielten Minuten bereits 11:4 vorne lagen. Doch auch die Weißenfelser wussten mit dem orangenen Spielball umzugehen und holten zum Viertelende wieder einige Punkte auf (24:23).

Quinton Hooker beweist Kampfgeist

Noch gab es bei den Skyliners jedoch keinen Grund zu verzagen. Beim 27:29 in der 13. Spielminute hefteten sich die selbstbetitelten „Bembelstädter“ munter an die Fersen ihrer Gäste vom MBC. Insgesamt merkte man jedoch sowohl den Weißenfelsern, als auch den Frankfurtern allmählich die Müdigkeit an. Beide Teams wagten immer häufiger den Abschluss aus der Distanz.

Wer dieses ausgewogene Gleichgewicht schließlich jedoch kippen sollte war Quinton Hooker, der seine Herren in Weiß somit bis zur Pause 49:40 in Front brachte.

MVP-Kandidat Matt Mobley gibt alles 

Nun fühlte sich Frankfurts MVP-Kandidat Matt Mobley allerdings in seiner Ehre verletzt. Mit einem 11-Punkte-Run schoss er nach dem Pausentee förmlich zurück auf das Spielfeld. In der 25. Minute gelang ihm so der 55:55-Ausgleich.

Leider war dieser Triumph nur von kurzer Dauer: Die Weißenfelser lagen zum Start des finalen Viertels nämlich wieder 58:64 vorne. Dieser Trend sollte sich am Ende auch im Endergebnis abzeichnen. Nach einer eisern umkämpften Schlussphase behauptete sich der MBC mit 81:76.

Mehr Spiele – mehr Ergebnisse

Während die Partie zwischen Brose Bamberg und der BG Göttingen im Vorfeld leider verlegt werden musste, wussten sich die Telekom Baskets Bonn 86:62 gegen ihre Kontrahenten, Aufsteiger NINERS Chemnitz zu behaupten. Die Partie zwischen dem FC Bayern München und Alba Berlin endete schließlich 100:62 zugunsten der Hauptstädter.

Titelbild: Fraport Skyliners

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