Mit dem falschen Fuß in die NBA-Woche (Teil 1)

Mit dem falschen Fuß in die NBA-Woche (Teil 1)

Doncic erwischte gegen Portland einen schlechten Wochenstart, Utah Jazz konnte auch das Top-Team der Eastern Conference zermalmen und Dennis Schröder übernahm gegen Minnesota das Steuer – die neue NBA Woche hat wieder viel zu bieten.

Das kann wahrscheinlich jedem einmal passieren: Luka Doncic, Starspieler der Dallas Mavericks, schien mit dem falschen Fuß aufgestanden zu sein. Zumindest verpatzte er in der Spitzenpartie gegen die Portland Trail Blazers in den letzten Spielsekunden einen alles entscheidenden Dreier.

„Ich war offensichtlich enttäuscht, weil ich dachte, dass er reinfällt. Das ist meine Schuld. Ich hätte den Wurf treffen sollen“, urteilte Doncic im Nachgang der 118:121-Niederlage.

Dennoch, einen wirklichen Vorwurf kann man dem reumütigen Slowenen nicht machen. Nachdem er zuletzt am vergangenen Freitag ein Career-High gegen die Pelicans aus New Orleans aufgelegt hatte, gelangen ihm auch in diesem Spiel wieder meisterliche 44 Punkte und 9 Assists.

Duell mit dem besten Team der Eastern Conference

Utah Jazz ist momentan einfach nicht zu stoppen. Nachdem die Champions aus der Western Conference gerade ein Team nach dem anderen im Matchup besiegen konnten, blickten viele Fans erwartungsvoll auf das Kräftemessen mit den Philadelphia 76ers, welche an der Spitze der Eastern Conference thronten.

Obwohl das heiß ersehnte Duell zwischen den MVP-Kandidaten Joel Embiid und Rudy Gobert ausfallen musste, da sich Ersterer verletzungsbedingt kurzfristig vor dem Spiel abmeldete, legten sich die 76ers entschlossen gegen die Mannen aus Utah ins Zeug.

Der Australier Ben Simmons führte die Gäste somit gleich zu ihrer ersten kurzen Führung und legte insgesamt ein Career-High von 42 Punkten, 12 Assists und 9 Rebounds auf. Leider vergeblich: am Ende siegten erneut die Unbesiegbaren Jazz 134:123.

Schröder-Show gegen die Timberwolves

Nachdem die Los Angeles Lakers nun für längere Zeit auf ihren Superstar Anthony Davis verzichten müssen, der sich von einer Verletzung am Bein auskuriert, haben seine hinterbliebenen Mannen einen Pflichtsieg gegen die Minnesota Timberwolves eingefahren.

Nach einigen anfänglichen Stolpersteinen konnte das Team aus der Stadt der Engel in der Crunchtime schließlich alle Segel auf den 112:104-Sieg setzen. Angeführt wurden sie dabei natürlich von ihrem „King“, LeBron James, welcher starke 30 Punkte, 13 Rebounds und 7 Assists einnetzte.

Überraschung des Abends war jedoch ein anderer: der deutsche Topspieler Dennis Schröder überzeugte in Davis Abwesenheit mehr als gekonnt und legte 24 Punkte, 3 Assists und 4 Steals in 32 Minuten auf.

Titelbild: tuelekza – stock.adobe.com

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