Deutsche Erfolgsgeschichte Paul Zipser (Teil 1): Weg in die NBA

Deutsche Erfolgsgeschichte Paul Zipser (Teil 1): Weg in die NBA

Mit 22 Jahren stand „Paule“ bereits da, wohin sich Profibasketballer weltweit ihr Leben lang träumen: auf dem NBA-Parkett. Für die Chicago Bulls ging Paul Zipser von 2016 bis 2018 an den Start. Dort konnte er wertvolle Erfahrungen und eine Menge Spielgeschick sammeln, sowie einen bedeutsamen Karriereschritt in der besten Liga der Welt machen. Eine Verletzung zwang Zipser schließlich zur Rückkehr nach Deutschland. In der deutschen Basketball-Bundesliga geht Zipser für den FCB an den Start.

Kurzum, eine spannende Lebens- und Basketballgeschichte, die es in diesem zweiteiligen Artikel von basketball-magazin.com zu erzählen gilt.

Paul Zipser, welcher mit vollem Namen eigentlich Paul Viktor Louis Zipser heißt, wurde am 18. Februar 1994 in Heidelberg geboren. An der schönen Stadt am Neckar fand Zipser mit 12 Jahren auch erste Berührungspunkte zum Basketball. Das junge Naturtalent gehörte schon bald mehreren Auswahlmannschaften des deutschen Basketball Bundes an und feierte glorreiche Anfänge in der NBBL und ProA.

In der ProA-Saison 2011/12 zeichnete man den jungen Athleten sogar mit dem Titel „Youngster des Monats November 2011“ aus. Obwohl sich Zipser kurz darauf am Sprunggelenk verletzte und nur mäßig eingesetzt werden konnte, holte ihn der FC Bayern München 2013 postum in die Mannschaft.

Der FCB schleift den Basketball-Diamant

Es folgten drei erfolgreiche Basketball-Jahre unter den wachsahmen Argusaugen von Trainer Svetislav Pešić, unter denen sich „Paule“ schließlich zum besten deutschen Nachwuchsspieler der Saison 2015/16 mauserte. Die Sterne standen gut für den Shooting Guard und Small Forward.

Im NBA-Draft von 2016 war Zipsers große Stunde schließlich gekommen: die Chicago Bulls, einst bekannt durch Legendenspieler Michael Jordan, entschieden sich dazu, den deutschen Profi an 48. Stelle in ihre Reihen aufzunehmen. Im Juli desselben Jahres unterschrieb der 22-Jährige einen Vertrag in der „besten Liga der Welt“.

Titelbild: AFP

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