Basketball mit Kindern #11: Das Spielabzeichen (Bronze)

Basketball mit Kindern #11: Das Spielabzeichen (Bronze)

Es bleibt zu hoffen, dass sich kein Coach oder Verband gekränkt fühlt, wenn wir vorsichtig die Behauptung in den Raum stellen: dass das Basketball-Spielabzeichen in etwa das „Seepferdchen“ aller aufstrebenden Korbschützen ist.

Gerade junge Nachwuchsspieler freuen sich sehr über die drei aufeinanderfolgenden Ansteckbuttons in Bronze, Silber und Gold, um überall in der Welt ihr neuerworbenes Talent als Basketballer zur Schau zu tragen. Als Coach kann es daher ratsam sein, diese als kleine Belohnung nach den ersten Trainingsstunden und absolvierter Prüfung zu vergeben.

Der Deutsche Basketball Bund hat es sich zum Ziel gesetzt, mithilfe der Spielabzeichen Kindern und Jugendlichen den Spaß an Sport und Bewegung, speziell dem Basketball zu vermitteln – wie es auf der offiziellen Website des DBBs heißt. Die Nachwuchstalente sollen mithilfe der Pins an ihr erfolgreiches Training erinnert und zu weiterem sportlichen Engagement angespornt werden.

Spielabzeichen abnehmen (Beispiel: Bronze)

Die Prüfung können dabei sowohl Trainer/innen, Lehrer/innen, Übungsleiter/innen, sowie Betreuer/innen ohne große Mühe abnehmen. Gegen eine geringe Schutzgebühr sind Pins und zugehöriges Urkundenheft über das Jugendsekretariat des DBB erhältlich.

Jeweils fünf Übungseinheiten (mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad von Bronze nach Gold) müssen die Teilnehmer erfolgreich meistern, um alle Anforderungen für eines der Spielabzeichen zu erfüllen. Für Bronze sind es beispielsweise die Folgenden, welche auch hier noch einmal genauer nachgelesen werden können:

Dribbeln

Um die Einheit „Dribbeln“ erfolgreich abzuschließen, muss der Schüler möglichst einhändig an einer Zehn Meter langen Bahn entlangdribbeln, auf dem Hinweg mit der starken, auf dem Rückweg mit der schwachen Hand.

Passen und Fangen

Im Abstand von drei Metern müssen sich zwei Teammitglieder den Ball zehnmal erfolgreich hin und her passen.

Standwurf

Der Spielabzeichen-Kandidat hat insgesamt sechs Korbversuche vor sich, um mindestens einen, aber möglichst viele erfolgreiche Treffer zu erzielen. Glückt dem Kind jedoch kein einziger Korb, so genügen auch vier Berührungen des Rings für das Bestehen dieser Übungseinheit.

Korbleger

Es gilt ein ähnliches Prinzip wie in der vorangegangenen Übung, nur das dem Schützen dieses Mal zehn Versuche zustehen. Trifft kein einziger Ball sein Ziel, genügen erneut drei Ringberührungen.

Spiel

Zum Schluss sollen die Kleinen die Möglichkeit bekommen, ihr neu erworbenes Können in einer fünfminütigen Basketballpartie unter Beweis zu stellen. Lassen Sie hier als Coach ruhig etwas Nachsicht walten: es gelten vereinfachte Regeln.

Titelbild: WavebreakMediaMicro – stock.adobe.com

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