Chicago Bulls wohl an Rudy Gobert als neuem Center interessiert

Nahaufnahme von Rudy Gobert im Utha Jazz Trikot

Nach einer eher mittelprächtigen Saison ihres Star-Fünfers Nikola Vucevic, seien die Chicago Bulls nun auf der Suche nach einem neuen Fünfer, wie Kevin O’Connor von The Ringer berichtet. Weiterhin geben dessen anonyme Quellen an, dass Rudy Gobert zu einem der favorisierten Kandidaten für diese Neubesetzung zählt.

Dies setzt natürlich voraus, dass die Utah Jazz, für die Gobert derzeit noch verpflichtet ist, sich tatsächlich dazu entscheiden würden, den Center im Sommer per Trade abzugeben. Zudem müsste Chicago dann natürlich auch noch mit einiger Konkurrenz rechnen. So haben beispielsweise wohl auch die Toronto Raptors ein Auge auf den Big Man geworfen, wie wir euch bereits vergangene Woche berichtet haben. Doch auch die Bulls haben neben Gobert selbstredent auch noch andere Spieler im Blick: So wird auch der Knicks Free Agent Mitchell Robinson als mögliche Option gehandelt.

Für Gobert als Neubesetzung der Centerposition spricht natürlich vor allem der defensive Boost, den das Lineup der Bulls durch ihn erhalten würde. Durchschnittlich 15,6 Punkte, sowie aber auch starke 14,7 Rebounds und 2,1 Blocks legte der 29-Jährige in der abgelaufenen Regular Season auf. Die Verpflichtung des dreifachen Defensive Players of the Year würde die Bulls jedoch auch teuer zu stehen kommen: Goberts aktueller Vertrag läuft noch über vier Jahre und 169,7 Millionen Dollar.

Und was sagen die Jazz dazu?

So viel zu den Absichten der Chicago Bulls, doch wie sieht es eigentlich mit den Plänen der Utah Jazz aus? Nach dem kürzlichen Rücktritt ihres Head Coaches Quin Snyder ist die neue Richtung, die die Jazz im Sommer nun einschlagen könnten, noch etwas unklar. Starspieler Donovan Mitchell brachte erst kürzlich seine Unzufriedenheit zum Ausdruck, weshalb ein Trade von ihm oder eben Gobert zusehends wahrscheinlich erscheint. Außerdem ist laut The Athletic klar, dass das Team in diesem Jahr „aggressiv“ auf dem Trade Markt vorgehen wolle, ohne jedoch einen langwierigen Rebuild im Visier zu haben. Was das wohl für Gobert und Co. zur Folge hate?

Foto: NBAe / Getty

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