BBL-Vorbericht: Tübingen empfängt Würzburg zum Montagsbasketball

Zwei Basketballer jubeln

Ist es denn schon wieder Montag? Doch keine Sorge liebe Basketballfans, um euch den Start in die Woche, der immer so schwerfällt, etwas zu versüßen, haben wir eine gute Nachricht für euch: Heute Abend erhellt euch eine Partie Basketball die montagsmuffligen Gemüter, wenn um 20:00 Uhr die Tigers Tübingen die Würzburg Baskets empfangen.

Es ist keine leichte Aufgabe, die die diesjährigen Aufsteiger aus Tübingen bei ihrem heutigen Heimspiel erwartet: Waren die Würzburger zu Anfang der Saison nämlich noch abgeschlagen im Tabellenmittelfeld gewesen, haben sie sich durch eine Serie von zuletzt sechs Siegen in Folge bis auf den fünften Platz hochgekämpft. Wenn das mal nicht Moral ist!

Derzeit scheinen die Mainfranken jedenfalls kaum zu stoppen zu sein. Anstatt sich jedoch im eignen Ruhm zu Sonnen, präsentieren sich die Herren in Rot bescheiden und vor allem vorsichtig vor der anstehenden Auswärtspartie: „Tübingen ist viel besser, als es ihr Tabellenstand im Moment aussagt. Sie haben viele Spiele erst in der Schlussphase verloren“, äußert sich so Baskets-Cotrainer Dejan Mihevc. „Sie haben den großen Vorteil, dass viele Spieler und der Coach seit längerer Zeit zusammenarbeiten. Sie spielen einen anderen Stil als die meisten anderen Teams der Liga, im Angriff vor allem mit weniger Pick-and-Roll. Wir werden darauf aber wie immer gut vorbereitet sein und alles dafür tun, unsere Serie fortzusetzen.“

Tübingen scheitert meist im letzten Viertel

In der Tat ermutigt einen die derzeitige Tabellenplatzierung der Raubkatzen auf Rang 14 nicht gerade zu Beifallsausbrüchen. Dabei ist es meist nicht viel, was den Tübingern zum Erfolg fehlt. Ganz im Gegenteil: Den Tigers scheint immer erst im verflixten letzten Viertel die Puste auszugehen, wie man auch auf der offiziellen Bundesliga-Website analysiert: In ihrer letzten Partie am vergangenen Samstag waren die Tübinger Ludwigsburg drei Viertel lang ebenbürtig, um dann am Ende doch noch 94:104 zu verlieren. Vor drei Wochen gaben die gelb-schwarz gekleideten Korbjäger nach drei Vierteln noch 73:70 gegen Hamburg den Ton an, um doch noch 86:94 zu verlieren und in Crailsheim verspielten die Tigers den möglichen Sieg vor vier Wochen mit einem 14:30-Schlussviertel.

„Wir sind Woche für Woche so nah dran – aber wir schaffen es dann doch nicht, diese Spiele zu gewinnen“, fasst Trainer Danny Jansson die frustrierende Lage zusammen. Ob es den Tigers heute Abend ausgerechnet gegen die Würzburger Höhenflieger schaffen werden, im Schlussviertel die Nerven zu behalten?

Foto: Tigers Tübingen

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