Basketball mit Kindern #1: Der richtige Einstieg

Basketball mit Kindern #1: Der richtige Einstieg

Basketball ist eine Leidenschaft, die nicht nur die erwachsenen Fans vor den Bildschirmen teilen. Auch die ganz Kleinen können in diesem Sport schon früh eine Möglichkeit finden, sich körperlich zu betätigen und im Teamsport ihre Persönlichkeit zu stärken. Was es dabei als Coach zu beachten gilt, wird die Redaktion von basketball-magazin in einer kleinen Beitragsreihe präsentieren.

Für Kinder ist Basketball vor allem deshalb geeignet, weil es als „körperloser“ und sehr fairer Sport gilt. Er fördert das Selbstbewusstsein eines jungen Menschen genauso sehr, wie es den Gemeinschaftssinn stärkt.

Als Anfänger im Basketball geht es zunächst einmal darum, die wichtigsten Grundtechniken zu erlernen. Neben dem Fangen und Passen, sind vor allem auch das Dribbeln, Abstoppen, sowie der Sternenschritt und natürlich der Wurf von großer Bedeutung.

Eine große Buchempfehlung ist: „Spiele mit dem roten Ball“, welches die Jugendabteilung des Deutsche Basketballbundes mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend herausgebracht hat. Viele Techniken aus den kommenden Beiträgen werden an dieses Werk angelehnt sein.

Trainieren wie die Profis in der NBA

Bevor das Training allerdings so richtig los geht, kann man den Kindern schon mithilfe einiger kleiner Tricks den Einstieg in den Sport erleichtern. Viele Kinder sehen Basketball zuerst im Fernsehen und bewundern ihre Idole in der NBA oder der BBL. Einige Moves und Wurfstile der großen Stars wie LeBron James, Shaquille O’Neal oder Kobe Bryant in das Training einzubauen, kann sich durchaus bezahlt machen.

Des Weiteren sollte, wie übrigens auch im Profisport üblich, vor dem eigentlichen Trainingsbeginn eine kleine Einwurf-Session eingebaut werden. Die Kinder können so auf ihre individuelle Weise ein Gefühl für den Ball entwickeln und sich am Korb mit ihren Freunden aufwärmen.

Wenn dabei, wie in der NBA, etwas Musik läuft, können sich die jungen Spieler schon einmal austoben. Danach sind die Kinder meist auch eher aufnahmebereit für die Anweisungen ihres Coaches.

Verletzungen vorbeugen: Dehnübungen gehören dazu

Nach dieser Phase hat es sich außerdem bewährt, die Jugendlichen zu ein paar Dehnübungen aufzufordern. Diese sind zwar nicht immer beliebt, allerdings unerlässlich. Vor allem in einem bewegungsreichen Sport wie Basketball gehören sie dazu, da im Spiel sehr viel gesprungen und abgestoppt werden muss.

Wiederholt man die kurzen Stretches auch am Ende des Unterrichts, vermeidet man damit auf lange Sicht die meisten Verletzungen. Als Coach sollte man dabei im Übrigen besonders auf die Knöchel, Beine und Handgelenke achten. Diese sind beim Basketballspielen am gefährdetsten.

Beachtet man diese kleinen Schritte, ist der Weg in ein erfolgreiches Training bereits geebnet. Im nächsten Beitrag wird es dann um die hauptsächliche Bewegungsart im Basketball gehen: das Dribbeln.

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