Verlustreiche Nacht bei den Orlando Magic

Der Basketballspieler Paolo Banchero von den Orlando Magic spielt gegen den Basketballspieler Danuel House Jr von den Philadelphia 76ers

Im Nachgang der Partie gegen die Philadelphia 76ers in der Nacht auf Montag hatten die Orlando Magic tatsächlich mehr als nur den bitteren 133:103-Verlust gegen Harden, Embiid und Co. zu beklagen: Nach der Partie sitzen acht Spieler der Magier verletzt auf der Bank.

Im ersten Viertel war von diesen späteren Untergangsszenearien jedoch noch nichts in Sicht: Das Team Orlando hielt sich wacker im Spiel und blieb nach dem Ablauf der ersten 12 Spielminuten 32:36 noch auf Schlagdistanz. Bereits im zweiten Durchgang ging der dezimierten Defensivmaschinerie der Magic jedoch bereits die Puste aus: Die 31-13-Bilanz dieses Viertels zeigte am Ende deutlich, dass die Truppe aus Orlando wesentlich mehr gegnerische Punkte hatte einstecken müssen, als man selbst durch die eigene Offensive wiedergutmachen konnte.

Diese wurde übrigens durch den Nr.1-Pick des diesjährigen Drafts, Paolo Banchero, sowie den deutschen NBA-Jungstar Franz Wagner am Leben erhalten. Letzterer sollte im Laufe der Partie immerhin starke 17 Punkte (zudem drei Rebounds und zwei Assists) für seine Farben auftischen, die sein Bruder Mo Wagner in gut 26 Minuten Einsatzzeit um zwölf Zähler, sechs Rebounds und vier Assists ergänzte. Am Ende reichten diese guten Leistungen des Berliner Geschwisterpaars jedoch nicht, um dem starbesetzten Tross aus Philadelphia wirklich Einhalt zu gebieten.

Gleich acht verletzte Magic-Spieler

Dies lag vor allem an der bereits erwähnten mangelnden Defensive der Magic, welche sich jedoch recht logisch durch die prekäre Verletzungslage in Orlando erklären lässt – und die sich nach diesem Spiel nebenbei bemerkt nur noch verschlimmert haben dürfte: Spielemacher Jalen Suggs (Knie), sowie Guard Markelle Fultz (Zeh) waren bereits im Vorfeld der Partie ausgefallen. Hinzukamen Wendell Carter Jr. (Plantarfaszie), Chuma Okeke (Knie), Jonathan Isaac (Oberschenkel) und Cole Anthony (Bauchmuskelverletzung).

Verheerender Weise musste auch Mo Bamba (Rückenkrämpfe), Center und letztes Bollwerk der Magic-Defensive, sowie der erfahrene Forward Terrence Ross (Krankheitserscheinungen) das Spielfeld verletzungsbedingt verfrüht verlassen. Die Folge war der bittere 133:103-Untergang der Magic, dank der Glanzleistung der Wagner-Brüder jedoch immerhin mit wehenden Fahnen.

Foto: AFP

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