Spielerprofil #2: Daniel Theis

Spielerprofil #2: Daniel Theis

Wer sogar Basketball-Legende Shaquille O’Neal begeistern kann, hat vieles richtig gemacht. Über den deutschen Daniel Theis sagte Shaq kürzlich in einer Fernsehshow: „Dieser Junge hier, ich kenne seinen Namen nicht, aber wisst ihr, an wen er mich erinnert? Birdman.“ Wie der große Larry Bird spielt Theis bei den Boston Celtics.

Theis wurde am 4. April 1992 in Salzgitter geboren und entdeckte früh seine Passion für Basketball. Der 2,04 Meter große Power Forward/ Center begeistert heute in der NBA und wird bereits mit Star-Spieler Dirk Nowitzki verglichen, doch auch seine langjährige Basketball-Vorgeschichte kann sich sehen lassen.

Meistertitel mit Brose Bamberg

Mit 16 Jahren beginnt Theis‘ offizielle Basketball-Karriere in der Saison 2008/09 bei den Spot up Medien Baskets Braunschweig, damals noch in der NBBL (Nachwuchs-Basketball-Bundesliga). 2010 und 2011 konnte er schließlich erste Erfahrungen in der 2.Bundesliga sammeln, bis er schließlich regelmäßig für die New Yorker Phantoms Braunschweig in der BBL für Kurzeinsätze auf dem Parkett stand.

Den Sprung in die BBL schaffte er 2012 dann endgültig mit einem Dreijahresvertrag bei Ratiopharm Ulm. Nachdem dieser allerdings nicht verlängert wurde, wechselte er zu Brose Bamberg. Mit seiner dortigen Mannschaft sicherte er sich den Meistertitel in den Playoffs der Basketball-Bundesliga 2014/15. Außerdem stellte er mit Bamberg mehrfach sein Können im EuroCup und in der EuroLeague unter Beweis.

Starting Five in den Eastern Conference Finals

Der Wechsel in die USA in die NBA erfolgte 2017 zu den Boston Celtics. In durchschnittlich 14,8 Minuten konnte er in seiner Einstiegssaison im Schnitt 5,3 Punkte und 4,3 Rebounds erzielen. Sein Vertrag wurde 2017 auf weitere zwei Jahre verlängert.

Zuletzt überzeugte Theis in den Eastern Conference Finals und zählte dort sogar als Center zu den Starting Five. Sehr zu seinem Bedauern mussten die Celtics aber am Ende gegen Miami Heat kapitulieren. Dennoch erhielt Theis international viel Lob für sein Talent und konnte seine Spielwerte mit durchschnittlich 24,1 Minuten, 9,2 Punkten und 6,6 Rebounds sogar verdoppeln. Eine außergewöhnliche Karriere für einen deutschen Spieler, die zu Recht aktuell viel Aufmerksamkeit erhält.

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