Orlando besiegt Memphis: Der große Erfolg der „Wagna Carta“

Der Basketballspieler Wendell Carter deckt den andern Basketballspieler Xavier Tillman

Die NBA-Preseason neigt sich dem Ende zu und das bedeutet, dass es nun auch auf dem Spielfeld wieder immer ernster wird. Dies zeigte sich im Match zwischen den Orlando Magic und den Memphis Grizzlies: Beide Coaches ließen ihre normalen Rotations bis zum Schluss spielen, wodurch sich die Fans über eine Partie mit Regular Season Charakter freuen durften.

Um eines gleich vorweg zu nehmen: Das größte Highlight dieser Partie war das Zusammenspiel zwischen dem deutschen Basketball-Shootingstar Franz Wagner und seinem Magic-Kollegen auf der Big Man Position, Wendell Carter Jr. Für den späteren 109:105-Sieg Orlandos jagte das Zweigespann nämlich einen Ball nach dem nächsten durch die Reuse, indem Wagner seinen Spielpartner immer wieder per Alley Oop bediente.

Den Fans gefiel diese wie geschmiert laufende Offensivstrategie so gut, dass in den sozialen Medien schon bald die ersten Memes über Wagner und Carter Jr. auftauchten. In Anlehnung an die Magna Carta war dort mit einem Augenzwinkern über die „Wagna Carta“ zu lesen. Tatsächlich dürften die 18 Treffer von Carter Jr., der zudem 7 Rebounds und acht Assists verwandelte, sowie die 14 Punkte von Wagner maßgeblich zum späteren Erfolg ihrer Farben beigetragen haben. Letzterer holte zudem auch noch 10 Rebounds und vergab sieben Assists.

Franz Wagner stielt sich zum Matchwinner

Die wohl größte Leistung des 21-jährigen Deutschen dürfte aber sein Dreipunktewurf zur Führung der Magic nur knappe 30 Sekunden vor dem Schlussbuzzer gewesen sein. Kurz darauf ließ der Berliner auch noch einen fiesen Steal gegen den gegnerischen Teamstar Ja Morant (23 Punkte) folgen, wodurch Wagner schließlich zum Matchwinner avancierte.

Bei den gegnerischen Grizzlies wollte an diesem Abend hingegen nichts so richtig glücken. Desmond Bane sammelte mit 33 Zählern noch die meisten Punkte, ansonsten ließen bei dem Team aus Memphis vor allem die Distanzwürfe zu wünschen übrig (5/31 3FG). Vor allem Dillon Brooks (10 Punkte, 4/13), aber auch Ja Morant (0/6 3FG) legten einen Versuch nach dem nächsten daneben. Am Ende war es ein verdienter Sieg für die Magic.

Foto: AFP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.