Niederlagen für Bulls und Nets in den Top-Duellen des Wochenendes

Bulls gegen die Houston Rockets endet in einer Niederlage für die Bulls

Dieses Wochenende hatten sich NBA-Fans unter anderem auf zwei richtig heiße Top-Duelle freuen können: So traten die Chicago Bulls als die Überraschungsteam dieser Saison gegen die Miami Heat an, welche ihrerseits derzeit im Osten immerhin auf dem zweiten Tabellenplatz rangieren.

Den ersten Posten in der Eastern Conference haben momentan allerdings noch immer die Brooklyn Nets inne. Diese kassierten in der Nacht zum Sonntag jedoch wiederum eine fiese Statement-Klatsche von den Phoenix Suns. Letztere machen nach diesem 113:107-Erfolg nun immer stärker Kurs auf den ersten Tabellenplatz im Westen.

Kein besonders schöner Abend für die Bulls: nach der überzeugenden Performance in Orlando noch am Abend zuvor leistete sich das Team gegen Miami dieses Mal einige Kunstfehler. Satte 23 Ballverluste handelte sich Chicago über das Spiel hinweg ein, welche die Heat wiederum geschickt in 22 Punkte umzuwandeln wussten. Auch im Scoring lief an diesem Abend einiges nicht ganz wie geplant: Sowohl Team-Star Zach LaVine (16, 6/16 FG), als auch Lonzo Ball (11, 4/12 FG, 11 Rebounds) blieben ungewohnt blass.

Für diese schwache Performance regnete es im Anschluss sogar Kritik aus der eigenen Fanbase: „Der Offense-Motor der Bulls zockelte und stotterte, Zach LaVine hatte eines seiner schlechtesten Spiele der Saison in Bezug auf das Scoring, und so musste sich Chicago den Heat Samstagnacht im United Center schließlich 104:107 geschlagen geben“, urteilte man beispielsweise auf der Fanpage blogabull.com über die Partie.

Fiese Statement-Klatsche für die Brooklyn Nets

Auch für die Brooklyn Nets, welche derzeit im Osten auf der Eins stehen, verlief das Wochenende nicht ganz so wie geplant. Da die gegnerischen Suns schließlich bereits den zweiten Abend eines Back-to-Backs bestreiten und zudem beim Spitzenreiter der anderen Conference gastierten sollten, hatten viele NYC-Fans im Vorfeld der Partie nämlich angenommen, dass die 15 Spiele andauernde Siegesserie der Suns nun gegen die Nets endlich reißen würde.

Doch weit gefehlt: Devin Booker (30 Punkte, 9/18 FG) und Chris Paul (22, 9/19 FG) zeigten den nur allzu siegessicheren Nets die Zähne und verwandelten einen fiesen Sprungwurf nach dem anderen. 113(:107) Punkte später durften sich die Suns verdientermaßen über ihren 16. Sieg in Folge freuen.

Foto: AFP

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