NBA Play-In: Die Celtics lösen das erste Playoff-Ticket, Indiana Pacers erledigen die Hornets

Der Ball geht rein

Die ersten beiden Partien des NBA Play-In Turniers sind abgespielt und sie waren wie erwartet unglaublich spannend: Bei den beiden Paarungen zwischen den letzten vier verbliebenen Teams der Eastern Conference konnten die Boston Celtics dank überragenden 50 Punkten von Starspieler Jayson Tatum das erste der heiß begehrten Playoff-Tickets lösen.

Doch auch die Indiana Pacers haben noch allen Grund zur Hoffnung, gelang es ihnen schließlich die Charlotte Hornets mit einem starken 144:117-Blowout zu eliminieren.

Die Redaktion von basketball-magazin.com fasst für euch in diesem Beitrag alle Highlights des Play-In Turniers zusammen und erörtert die wichtigsten Spielzüge.

Jayson Tatum stellt Rekord auf und sichert Playoff-Ticket

Jayson Tatum, Small Forward der Boston Celtics, konnte nicht anders, als den Washington Wizards im Wettstreit des ersten Play-In Turniers die Butter vom Brot zu nehmen. Mit 50 Punkten, acht Rebounds und zusätzlichen vier Assists legte der 23-Jährige nicht nur einen unglaublich dominanten Auftritt hin, er stellte ganz nebenbei auch gleich mal einen neuen Rekord für den ebenso neuen Spielmodus auf.

Auf gegnerischer Seite versuchte Bradley Beal mit viel Kämpferherz und vor allem auch einer Gesamtleistung von 22 Punkten, neun Rebounds und sechs Assists verzweifelt, das sinkende Schiff der Wizards noch vor dem Untergang zu bewahren. Leider war der gewitzte Shooting Guard dieses Mal chancenlos.

In der Partie zeichnete sich außerdem ab, was Beal im Vorfeld bereits vermutet hatte: „Ich bin nicht bei 100 Prozent.“ Eine böse Oberschenkelverletzung machte dem 27-Jährigen auf dem Spielfeld schwer zu schaffen – von dem furiosen Tatum einmal abgesehen.

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Wizards gegen Pacers in Play-In Runde 2

Die Wizards könnten in ihrem zweiten Play-In Turnier auf die Nacht zum Freitag allerdings noch eine zweite Chance auf den achten Playoff-Platz bekommen, wenn sie sich mit den Indiana Pacers messen müssen.

Diese besiegten mit einem demonstrativen 144:117-Blowoutsieg in der zweiten Paarung der Eastern Confernece die Charlotte Hornets. Letztere hatten zwar eine unerwartet gute Saison hinter sich gebracht, verloren im alles entscheidenden Kampf um das Finalrunden-Ticket jedoch die Nerven.

McDermott bringt die Hornets früh ins Wanken

Besonders die Defense der Hornets war von Beginn an angsteinflößend löchrig und ließ somit Raum für eine Wurfquote seitens der Pacers von 55,2 Prozent aus dem Feld, sowie 45,7 Prozent jenseits der Dreierlinie.

Den ersten Stein warf dabei eindeutig Doug McDermott, der 16 seiner 21 Zähler bereits im ersten Viertel durch die gegnerische Reuse jagte.

„Wir haben heute den Arsch versohlt bekommen“, resümierte Miles Bridges, Forward der demoralisierten Hornets, „Was anderes war das nicht. Sie haben gespielt, als ob sie in die Playoffs wollen. Und wir nicht.“

Titelbild: Melinda Nagy – stock.adobe.com

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