Nach Ausfälligkeiten in der Mannschaftskabine: Cavs wollen sich von Porter Jr. trennen

Nach Ausfälligkeiten in der Mannschaftskabine: Cavs wollen sich von Porter Jr. trennen

Da hat sich wohl einer unbeliebt gemacht: der 20-jährige NBA-Profi Kevin Porter Jr. steht bei seinem Verein, den Cleveland Cavaliers, wohl kurz vor dem Rausschmiss. Nachdem dieser, wie jetzt ans Licht kam, am Freitagabend in der Umkleide des Teams ausfällig wurde, scheinen sich die Cavs ihres jugendlichen Forwards schleunigst entledigen zu wollen.

Wie man munkelt, soll Porter zunächst angefangen haben, wild drauflos zu schreien und zu toben. Als dieser Ausbruch scheinbar nicht die erhoffte Wirkung erzielte, warf der junge Spieler zusätzlich noch mit Essen. Das Ganze hätte sich vielleicht noch als kurzweiligen, wenn auch heftigen, emotionalen Ausbruch abtun lassen, doch damit war noch nicht genug.

Als dann als Nächstes nämlich die Chefetage, seines Zeichens GM Koby Altman, anrückte, um den Rookie aus dem vergangenen Jahr zu beruhigen, genügte auch das nicht. Im Gegenteil, dieser tobte weiter durch den Locker Room.

Stammspint vergeben?

Und der Grund für diesen Ausbruch? Da Porter aus persönlichen Gründen in dieser Saison noch an keinem einzigen Spiel hatte teilnehmen können, war sein bisheriger Spint im Locker Room bis auf Weiteres an Neuzugang Taurean Prince vergeben wurden. Das erzürnte den ehemaligen Besitzer scheinbar merklich.

Bereits am Wochenende sollen die Cavaliers Verhandlungen um einen Trade des Jungtalentes angestoßen haben. Sollten diese misslingen, soll Porter wohl einfach gekündigt werden.

Zuvor bereits in Rechtsstreit verwickelt

Schade eigentlich, denn das Team aus Cleveland hatte in den durchschnittlich aufgelegten Werten von 10 Punkte und 3,2 Rebounds des Rookies im vergangenen Jahr wohl Potential gesehen. Demnach hatten sie beschlossen, langsam wieder mit dem verheißungsvollen Nachwuchsspieler zu arbeiten, nachdem dieser im vergangenen Jahr in einen Autounfall verwickelt gewesen war.

Obwohl man Porter im Nachgang dessen in keinem der Anklagepunkte verurteilte, so warf man diesem doch immerhin die unangemessene Benutzung einer Schusswaffe in einem Fahrzeug, den Kontrollverlust über seinen Wagen und den Besitz von Marihuana vor.

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