Hamburg Towers verpflichten Len Schoormann auf Leihbasis

Len Shoormann versucht einen Korbleger

Nicht nur Übersee in der NBA wird im Rahmen der Free Agency gerade fleißig getradet, auch in der deutschen Basketballbundesliga werden bereits die ein oder anderen Spieler-Deals für die kommende Saison klargemacht. Die neuste Entwicklung: Len Schoormann wechselt auf Leihbasis von den FRAPORT SKYLINERS zu den Hamburg Towers.

Len Schoormann zählt mit zu den größten Überraschungen der vergangenen Saison. Durchschnittlich 7,7 Punkte, 1,9 Rebounds und 0,9 Assists legte der 19-jährige Guard zuletzt für die Skyliners auf und war damit der beste deutsche Spieler der Frankfurter Bundesligisten. Zuletzt wurde Schoormann zudem von Bundestrainer Gordon Herbert in den Vorbereitungskader der A-Nationalmannschaft berufen, eine Entwicklung, an welche der Nachwuchsspieler in Hamburg anknüpfen soll, wie es im offiziellen Bericht auf der Website der Liga heißt.

Die Skyliners befanden sich am Ende der abgelaufenen Saison eigentlich auf einem der Abstiegsplätze, dank einer Wildcard konnte das Team jedoch in der BBL verbleiben. Dadurch wird nun der Wechsel des Guards auf Leihbasis zu den Hamburg Towers möglich, die mit dem Spielerverleih wohl vor allem die Förderung von Schoormanns Talent vorantreiben wollen. Über die genauen Modalitäten dieses Kontraktes haben allerdings beide Clubs bisher Stillschweigen bewahrt.

Die Weiterentwicklung Schoormanns steht im Mittelpunkt des Deals

Lediglich die große Begeisterung ist auf beiden Vertragsseiten spürbar: „Len besitzt sehr viel Talent, das hat er in der vergangenen Saison gezeigt. Wir sind davon überzeugt, dass ihm die zusätzliche Teilnahme am internationalen Wettbewerb in seiner Entwicklung einen wichtigen Schritt voranbringen wird. Wir freuen uns, dass wir uns mit Frankfurt auf eine Leihe einigen konnten“, äußerte sich so beispielsweise Marvin Willoughby, der Geschäftsführer Sport der Hamburg Towers.

Doch auch Len selbst ist die Vorfreude bereits anzumerken: „Für mich wird es ein großer Neuanfang werden, weil ich das erste Mal nicht in meinem gewohnten Umfeld, zuhause oder bei meinen Freunden sein werde. Ich freue mich allerdings schon sehr auf die Stadt Hamburg und das neue Team um den Trainerstab. Ich will viel lernen, mich individuell weiterentwickeln und einen festen Platz im Profi-Team einnehmen.“

Alle deutschen Basketballfans dürfen in der kommenden Saison also darauf gespannt sein, die weitere Entwicklung des Youngsters live mitverfolgen zu können.

Titelbild: FRAPORT SKYLINERS

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