Die denkwürdigsten Freiwurfroutinen der Basketball-Geschichte

Für viele entspricht ein Freiwurf im Basketball einem Elfmeter im Fußball. Er erfordert viel physisches Geschick, vor allem aber auch mentale Vorbereitung. Um diese Meisterleistung zu perfektionieren, eignen sich Profisportler des Öfteren eine Art Routine an. Diese ist von Spieler zu Spieler sehr unterschiedlich und nicht selten lustig anzuschauen.

Die Kunst eine hohe Freiwurf-Trefferquote zu erzielen, können viele Wissenschaftler mit Gesetzmäßigkeiten der Verhaltenspsychologie erklären. Wird eine Handlung, beispielsweise eine Wurftechnik, nur oft genug wiederholt, gibt das Gehirn irgendwann automatisch die richtige Routine an den Körper weiter. Wenn Basketballspieler ihre Freiwürfe also oft genug trainieren, werden auf diese Weise damit verbundene Bewegungsabläufe mit automatisiert.

Magische Beschwörungsformel?

Ein sehr berühmtes Beispiel für ein mehr als merkwürdig anmutendes Wurfritual sind die Freiwürfe von Karl Malone („The Mailman“). Dieser wurde von seinen Fans oft kritisiert, sich unverhältnismäßig viel Zeit dafür zu nehmen. Viel denkwürdiger ist dabei allerdings die Tatsache, dass er sich außerdem angewöhnt hatte, vor jedem Wurf unverständliche Worte vor sich hin zu murmeln. Viele Zuschauer streiten bis heute im Scherz darüber, ob es sich dabei um eine mysteriöse Beschwörungsformel oder doch einfach nur um Grüße an seine Familie gehandelt haben soll.

„Looking for Freedom“

Auch unter den deutschen Basketball-Legenden gibt es selbstverständlich einige Vertreter dieses Phänomens. Allen voran bekannt ist dabei Dallas Mavericks Star Dirk Nowitzki. In einem Interview von 2006 soll dieser zugegeben haben vor jedem Freiwurf leise die Melodie von David Hasselhoffs Song „Looking for freedom“ vor sich hinzusummen. So manch einen Zuschauer hat das sicherlich schon zum Schmunzeln gebracht, seiner sensationellen Basketballkarriere hat es auf jeden Fall nicht geschadet.

Kidds Kusshand

Eine weitaus persönlichere Freiwurfroutine hat Ex-Basketballer Jason Kidd (spielte zuletzt für die New York Knicks). Dieser ist dafür bekannt geworden, vor jedem Free Throw seiner Ex-Frau und seinen Kindern eine Kusshand zuzuwerfen. Der heutige Profi-Coach kann auf eine großartige Basketball-Karriere zurückblicken. Mit seinem eher außergewöhnlichen Ritual war er also durchaus erfolgreich.

Mögen diese Wurftechniken dem Zuschauer noch so kurios erscheinen, so sind sie doch Erfolgsgarant für Legenden wie Rick Barry, Gilbert Arenas oder Jeff Hornacek.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.