Die besten NBA-Teams der Geschichte #3 – Los Angeles Lakers (2000/2001)

Die besten NBA-Teams der Geschichte #3 – Los Angeles Lakers (2000/2001)

Es war das Jahr in dem Kobe Bryant endlich zu dem Superstar aufblühte, den man schon lange hinter seinem herausragenden Talent erahnt hatte. Im Duo mit Shaquille O’Neal führte er ein Lakers Team an, welches auch zwanzig Jahre später noch unvergessen ist.

Das Dreamteam aus Shaquille O’Neal und Kobe Bryant hatte gerade ihren ersten gemeinsamen Titel eingefahren und die Los Angeles Lakers schwebten auf einem ungetrübten Hoch. Zum Beginn der neuen, darauffolgenden Saison schien es jedoch beinahe so, als wollten die Basketball-Helden aus der Stadt der Engel ein wenig Tempo aus ihrem Spiel herausnehmen.

Vergleicht man das Endergebnis mit den Bilanzen der Teams aus den vorangegangenen Artikeln dieser Reihe, könnte man fast meinen, dieses Lakers-Team wäre zu Unrecht in unsere Liste aufgenommen worden. Mogelten sie sich doch gerade so mit 56-26 durch die reguläre Saison.

Mit voller Kraft voraus durch die Playoffs

Doch für ihre Herausforderer war Vorsicht geboten, denn das Team aus Los Angeles hatte noch ein verborgenes Ass im Ärmel und plusterte sich in den Playoffs zu ungeahnten Kräften auf.

In einem Sweep, der den nächsten jagte, besiegten sie in einem wilden Ritt durch die Western Conference zunächst die Portland Trail Blazers, daraufhin auch noch die Sacramento Kings und schließlich auch die San Antonio Spurs.

Allen Iverson macht beinahe einen Strich durch die Rechnung

Daraufhin sahen sie sich allerdings dem Champion aus dem Osten, den Philadelphia 76ers gegenüber, die mit Allen Iverson einen Superstar in petto hatten, der nicht so leicht klein beigeben wollte. In Spiel eins würgte er seinen Kontrahenten förmlich 48 Punkte und damit die erste Niederlage in den siegeshungrigen Schlund.

Doch die Lakers wollten sich ebenso wenig geschlagen geben. In den darauffolgenden vier Spielen überflügelten sie die Sixers jeweils mit durchschnittlich zehn Punkten und wurden am Ende verdienterweise Champions.

Titelbild: @dg_nacho via Twenty20

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