53 Punkte: A’ja Wilson stellt WNBA-Rekord ein

A'ja Wilson von den Las Vegas Aces klatscht in die Hände

Der WNBA-Überfliegerin A’ja Wilson ist in der vergangenen Nacht einmal mehr Herausragendes gelungen: Im Matchup mit den Atlanta Dream erzielte die Schützin der Las Vegas Aces starke 53 Punkte und stellte damit den Single-Game-Record der Liga ein.

Fünf Jahre hat es also nun gedauert, bis eine Spielerin den Rekord von Liz Cambage einstellen konnte, den diese im Juli 2018 für die Dallas Wings aufgestellt hatte. Wenig überraschend, dass es ausgerechnet der amtierenden MVP A’ja Wilson gelingen sollte.

Ihre Wurfquote konnte sich an diesem Abend wirklich sehen lassen: 16 von 23 Würfen aus dem Feld fanden ihr Ziel, während sie beinahe makellose 20 von 21 Versuchen von der Freiwurflinie verwandelte. Die letzten beiden spektakulären Freiwürfe, die die Power Forward mit nur noch 51,3 Sekunden auf der Spieluhr verwandelte, machten für sie dann auch die 53 Punkte voll.

Hätten diese beiden letzten Treffer nicht mehr gesessen, hätte sie immerhin die Bestmarke von Riquna Williams eingestellt, die 2013 für Tulsa einen Rekord aufstellte, indem sie 51 Zähler einnetzte. Williams, Cambage und nun auch Wilson sind die einzigen drei Spielerinnen, die in der Geschichte der Liga in einem einzigen Spiel je über 50 Punkte erzielten.

 „Teamwork makes the dream work“ mit doppelter Bedeutung

Als es darum ging, ihren Erfolg auf dem Spielfeld zu feiern, lobte die bescheidene 27-Jährige jedoch vor allem ihre Teammates: „Meine Teamkolleginnen haben mir immer wieder den Basketball in meine freien Räume gegeben und ich wollte mich einfach revanchieren“, so Wilson in einem Interview auf dem Spielfeld. „Sie haben sich so sehr bemüht, mir den Ball zu überlassen, und das ist nicht einfach. Ich denke, wir haben uns in der Defensive zusammengerissen und das hat unserem Angriff geholfen.“

Tatsächlich gab es am Ende der Partie nicht nur A’jas neuen Rekord, sondern auch noch einen Sieg zu feiern: Dank dem Punkte-Boost der Forward-Spielerin schlugen die Aces die Dream am Ende mit 112:100.

Foto: AFP

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