Warum James Harden seinen Vertrag in der Offseason nicht verlängert hat

James Harden von den Brooklyn Nets

James Harden, Starspieler der Brooklyn Nets, entschied sich im Laufe der vergangenen Offseason dagegen, den Vertrag bei seinem New Yorker Team vorzeitig zu verlängern. Geschäftsführer der Nets Sean Marks war zuvor noch optimistisch gewesen, dass dies noch vor dem Anbruch der neuen Saison geschehen würde. Im Rahmen der Saisonauftaktniederlage des Teams gegen die Milwaukee Bucks hat der Guard nun seine Gründe für diese Entscheidung erläutert.

Auch bei einem weiteren wichtigen Nets-Spieler war man sich im Vorfeld der Offseason offenbar sicher gewesen, dass dieser seinen Vertrag in Big Apple vorzeitig verlängern würde. Die Rede ist hierbei von Point Guard Kyrie Irving. Da sich dieser jedoch nicht gegen das Corona-Virus impfen lassen möchte und daher vor einigen Wochen von den Nets suspendiert wurde, scheint der Grund für diese Entscheidung auch ziemlich offensichtlich zu sein.

Harden baut auf eine erfolgsversprechende Zukunft in Brooklyn

In Hardens Fall war hingegen auf den ersten Blick nicht sofort ersichtlich, wie sein Verhalten in der Offseason zu deuten sein könnte. Im Rahmen der Auftaktniederlage der Nets gegen die Bucks nahm der 32-Jährige diesen Gerüchten jedoch wieder den Wind aus den Segeln: „Ich habe keine Pläne, dieses Franchise zu verlassen“, machte der Guard deutlich.

Der Vertrag des Profispielers läuft noch bis 2023, allerdings hätte Harden auch die Möglichkeit, am Ende dieser Spielzeit aus dem Kontrakt auszusteigen. Im selben Atemzug würde dann jedoch auch seine Spieleroption in Höhe von 47,4 Millionen US-Dollar verfallen. Dies scheint für Harden keinesfalls eine Option zu sein und war daher wohl auch nicht der Grund für das zögerliche Verhalten des ehemaligen MVPs in der Sommerpause. „Ich habe mich diesen Sommer darauf fokussiert, wieder fit zu werden. Ich wollte mich auf eine großartige Saison vorbereiten“, erklärte dieser stattdessen.

Auch finanziell scheint es für Harden die lohnenswertere Wahl zu sein, vorerst nicht aus dem Kontrakt mit dem Team aus Brooklyn auszusteigen. 2022 könnte er nämlich einen neuen Vertrag aufsetzen lassen, welcher sich über eine Laufzeit von vier Jahren auf bis zu 223 Millionen US-Dollar belaufen könnte. Im letzten Vertragsjahr würde Harden dann rund 61,8 Millionen erhalten. Dies würde ihn zum ersten Spieler der Liga-Geschichte machen, welcher innerhalb nur einer Spielzeit über diese Summe kassiert hätte.

Titelbild: AFP

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