Suns-Coach Frank Vogel enttäuscht über umstrittenen Pfiff

Ein Basketballtrainer gestikuliert

Eine bittere Überraschung erlebten die Phoenix Suns im Viertelfinale des In-Season Tournaments gegen die Los Angeles Lakers. Noch Stunden später sorgt ein umstrittener Pfiff für Unmut – vor allem bei Suns-Coach Frank Vogel.

„Der Ball war frei, da kann man keine Auszeit nehmen. Es ertönt ein Pfiff und ich verstehe immer noch nicht, warum“, begann Vogel nach dem Viertelfinalspiel eine Situation zu erläutern, die durchaus für berechtigtes Diskussionspotential sorgte. Als nämlich nur noch 11 Sekunden auf der Spieluhr verblieben waren, wurde der Lakers-Youngster Austin Reaves im Backcourt massiv unter Druck gesetzt, indessen Folge er den Ball verlor.

Für die Suns war dies eine entscheidende Chance, kurz vor dem Abpfiff noch einmal in Ballbesitz zu kommen. Da Kevin Durant kurz zuvor noch einmal auf -2 verkürzt hatte, war dies eine mögliche Gelegenheit eine Overtime zu erzwingen. Grayson Allen von den Phoenix Suns wollte gerade den Ball aufnehmen, da ertönte jedoch bereits ein Pfiff von den Refs, da LeBron James von den Los Angeles Lakers eine Auszeit beantragt hatte.

Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser?

Diskutiert wird nun, ob Reaves zum Zeitpunkt des Calls nun noch die Kontrolle über den Ball hatte, oder nicht. Eine Frage an der sich eindeutig die Geister scheiden. So erläutert Vogel: „In dieser Liga kann man alles noch einmal am Monitor anschauen, aber so etwas nicht. Ich bin sehr enttäuscht“ und argumentiert, dass er von den anwesenden Schiedsrichtern „keine gute“ Erklärung für den Pfiff bekommen hätte.

Josh Riven, der zuständige Crew Chief dieses Spiels, nimmt seine Leute jedoch in Schutz: „Der Schiedsrichter, der gepfiffen hat, hatte das Gefühl, dass die Lakers immer noch den Ball hatten, als LeBron James eine Auszeit gefordert hatte. Wir haben uns die Szene nach der Partie in Slow Motion noch einmal angeschaut und haben gesehen, dass Austin Reaves den Ball mit seiner linken Hand an sein linkes Bein gehalten hat. Somit hatte er weiter Kontrolle über den Ball.“

Die wohl versöhnlichste Ansicht der Ereignisse kommt ausgerechnet von einem der möglicherweise benachteiligten Suns-Spieler, nämlich von Kevin Durant: „Darum haben wir das Spiel nicht verloren. Ich will mich nicht zu Schiedsrichtern äußern, da wir alle Fehler machen. Wir müssen einfach damit umgehen.“ Wem stimmt ihr zu?

Foto: AFP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.