SKYLINERS feiern Comeback-Sieg gegen Hamburg

Der Basketballspieler Joshua Obiesie hält den Basketball hoch und schreit

Am Ende war es ausgerechnet der Nachwuchs, der den Frankfurter Skyliners ihren fünften Saisonsieg zum Abschluss der Hinrunde der easyCredit BBL bescherte: Youngster Joshua Obiesie stellte mit 21 Punkten, davon sieben entscheidende in der Crunchtime, die wichtistgen Weichen für den letztendlichen Erfolg gegen die VEOLIA Towers Hamburg – und dass trotz einer katastrophalen ersten Halbzeit seiner Farben.

Die 4520 anwesenden Fans in der Süwag Energie ARENA wurden Zeuge eines eher holprigen Starts in dieses Heimspiel der Wolkenkratzerstädter. Ihre Gegner aus dem hohen Norden fanden schneller in den Rhythmus und gaben somit schon bald offensiv das Tempo vor, welches offenbar ein paar Takte zu schnell für die Skyliners war (21:32, 10. Minute).

Im zweiten Viertel schlossen die Hessen dann zwar schneller die verheerenden Lücken in der Defensive, wirklich nah heran kamen sie den Towers vor dem Seitenwechsel jedoch nicht mehr. Mit einem Zwischenstand von 40:54 ging es zurück in die Kabinen.  

Ab dem Anbruch der zweiten Spielhälfte steigert sich das Team von Headcoach Geert Hammink dann jedoch drastisch. Bereits zehn Minuten später war der Rückstand der Hausherren wieder in den einstelligen Bereich gefallen (66:72, 30. Minute).

Joshua Obiesie macht den Sack zu

Nun Schlug die Stunde des Frankfurter Nachwuchsspielers Joshua Obiesie übernahm. Zuerst verwandelte der frischgebackene Nationalspieler einen wilden Dreier und dann trafen während der entscheidenden 17,9 Schlusssekunden auch noch alle vier seiner Freiwürfe ins Towers-Netz. Der Heimsieg war damit gesichert.

Neben seinem überragenden Punktegeschick (insgesamt 21 Treffer) überzeugte Obiesie zudem beim Rebounding (8), was ihn haarscharf an einem Double-Double vorbeischrammen ließ. Damit jedoch noch nicht genug, denn der Youngster bewies zudem auch noch großen Überblick über das Spielgeschehen, indem er insgesamt sechsmal den besser postierten Nebenmann fand. Vor allem jener Dreier in der Crunchtime war es jedoch, der Frankfurt den fehlenden Anschub für den Endspurt verlieh – eine Meisterleistung des jungen Spielers.

Foto: FRAPORT SKYLINERS

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