PJC und Hawkins mit je 31 Punkten gegen Frankfurt

Will Cherry versucht sich durch das Spielfeld zu dribbelt

Die Tabellenletzten Fraport Skyliners konnten am Sonntagnachmittag gegen die derzeitigen Tabellenspitzenreiter, alias die Telekom Baskets Bonn, nur auf einen Überraschungssieg hoffen, um die wichtigen Punkte für den Klassenerhalt noch einzufahren. Zu ihrem Unglück blieb dieser aus und die Hessen verloren daheim 96:112 zum fünften Mal in Folge.

Die ersten zehn Minuten in diesem Spiel im Rahmen des 29.Spieltages der BBL hätten beiden Teams vielleicht bereits ein drohendes Omen sein sollen: Bereits innerhalb der ersten drei Minuten punkteten die Bonner zweistellig und sorgten damit zudem für eine frühe 8-Punkte-Führung, die sinnbildlich für die enorme Offensiv-Power stand, welche die Tabellenersten mit in diese Partie brachten (10:2, 3.Spielminute).

Doch die Skyliners fanden noch einmal, oder man sollte vielleicht sagen: verspätet erstmals in diese Partie. Am Ende des ersten Durchgangs lagen die Hausherren sogar 24:23 kurzzeitig in Front. Dieser schmale Vorteil schwand jedoch rasch wieder als die Gäste Mitte des zweiten Viertels in den Turbo-Gang schalteten und einen Dreier nach dem anderen versenkten. Allein sechs dieser Distanzwürfe glückten den Bonnern in diesem zweiten Durchgang. Kurz darauf lagen die Baskets auch schon 50:60 in Front.

Die magische Zahl der Bonner? – ganz klar 31!

Auch nach dem zweiten Viertel war und blieb dies eine Offensivschlacht. Das zeigte sich spätestens als Bonn mit 31 Punkten in Führung lag (102:71). 31 Punkte schienen an diesem Abend nebenbei bemerkt ohnehin die magische Zahl der Baskets zu sein, immerhin trafen ihre beiden Meisterschützen Parker Jackson-Cartwright und Javontae Hawkins Würfe für jeweils genauso viele Punkte. Spätestens nach dem Überschreiten der magischen 100er-Grenze ging die allgemeine Konzentration in dieser Partie dann auf beiden Seiten auch ein klein wenig flöten. Am Endergebnis von 96:112 zu Ungunsten der Hausherren änderte dies jedoch nichts mehr.

Mit 2.404 jubelnden Fans im Rücken mussten die Skyliners so nun bereits die fünfte Niederlage in Folge hinnehmen. Gleichzeitig bedeutet der Ausgang dieser Partie auch, dass die Luft für die Frankfurter im Kampf um den Klassenerhalt langsam aber sicher immer dünner wird: Nur fünf Siege aus fünf verbleibenden Spielen würden diesen noch möglich machen.

Foto: FRAPORT SKYLINIERS

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