LeBron James zieht sich Sprunggelenksverletzung zu

LeBron James zieht sich Sprunggelenksverletzung zu

Starspieler und Anführer der Los Angeles Lakers, LeBron James, hat sich am vergangenen Samstag in einer Partie gegen die Atlanta Hawks offenbar eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Nachdem er vom gegnerischen Verteidiger Solomon Hill gefoult wurde, musste der „King“ frühzeitig vom Patz.

Nach aktuellen Informationen von ESPN ist wohl noch unklar, wie lange der Spitzensportler dem Spielfeld fernbleiben muss. Sein Ausfall könnte sich jedoch auf mehrere Spiele ausdehnen.

Die Partie zwischen den Los Angeles Lakers und den Portland Trail Blazers am vergangenen Samstag nahm wahrhaftig keinen guten Anfang.

Noch war die erste Halbzeit nicht abgespielt gewesen, da prallte der Hawks-Verteidiger Salomon Hill plötzlich beim Versuch James den Ball zu stibitzen auch schon mit voller Wucht gegen denselben. Der „King“ schrie auf und hielt sich den rechten Knöchel, ein Raunen ging durch das heimische Staples Center.

Einmal noch kehrte der angeschlagene MVP aus dem Vorjahr auf das Spielfeld zurück, um mithilfe eines Distanzwurfes auch in seinem 1036. Spiel in Folge mindestens zehn Zähler eingenetzt zu haben, dann war die Partie für James auch schon wieder beendet. Aus Frust warf er auf dem Weg zurück in die Kabine einen Stuhl um.

Teamkollegen sorgen sich um den MVP

Umgehend wurde der 36-Jährige in der Kabine untersucht, noch ist laut ESPNaber unklar, wie lange der Superstar dem Spielfeld fernbleiben müssen wird. Es könnten wohl tatsächlich mehrere Spiele sein. Allerdings ist das in den Augen der meisten Fans auch wenig verwunderlich. „Ich habe ihn glaube ich noch nie so schreien gehört“, stimmte auch Teamkollege Kyle Kuzma mit ein.

Einige Mitspieler gingen im Nachgang des Spiels sogar noch weiter und klagten die unnötige Brutalität des Foulspiels an. „Dass dir jemand so ins Bein springt, war nicht notwendig“, befand so beispielsweise auch der deutsche Lakers-Star Dennis Schröder. Montrezl Harrell stimmte ebenso mit ein: „Der Ball war nicht frei, aus dieser Situation hätte er den Ball nicht bekommen können.“

Der Verantwortliche selbst, Solomon Hill beteuerte hingegen schon bald auf Twitter, LeBron James keinesfalls absichtlich verletzt zu haben. Anstelle etwaiger Ausflüchte sandte er dem Superstar lieber gut gemeinte Genesungswünsche.

Titelbild: AFP

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