Holpriger Start in die NBA-Playoffs (Teil 2)

Stephen Curry

Was für ein Wochenende! Im Sauseschritt sind wir vom Ende des Play-In Turniers mit dem tragischen Untergang der Golden State Warriors und dem damit leider auch verbundenen Spielende für Stephen Curry direkt in die erste Phase der diesjährigen Playoffs durchmarschiert.

Dort konnten sich allerdings in Spiel 1 die Big Three der Brooklyn Nets gegen die Boston Celtics durchsetzen. Außerdem setzten sich die Philadelphia 76ers – wenn auch alles andere als ruhmreich – am Pfingstmontag gegen die Washington Wizards durch. Alle Highlights der Partien des Wochenendes hat die Redaktion hier für euch zusammengestellt.

Playoff-Aus für Stephen Curry und die Warriors

Es war ein Stich ins Herz für alle Stephen Curry Fans. Der mögliche Anwärter auf die MVP-Auszeichnung musste sich nach der 112:117-Niederlage seiner Golden State Warriors gegen die Memphis Grizzlies im Play-In Turnier schweren Herzens vom Traum der Playoffs verabschieden.

39 Punkte gelangen dem Starspieler dennoch noch in seiner letzten Partie der Saison, wenngleich er sich sieben Turnover leistete und es seinen Mitspielern gegen Ende auch nicht mehr gelingen wollte, ihren Frontman in Szene zu setzten.

Schuld daran war kein geringerer als der Rookie des Jahres 2020, Ja Morant, welcher im weißen Grizzlies-Dress insgesamt 35 Punkte, 6 Rebounds und Assists, vier Steals und somit auch eine sehr runde Gesamtleistung hinlegte. Des Weiteren bewies der 21-Jährige Point Guard eindeutig die besseren Nerven und ließ sich zu einer schönen Ballperformance nach der nächsten hinreißen.

Die Big Three angeln sich den ersten Playoffs-Sieg

Mit Ach und Krach stolperten die Big Three der Brooklyn Nets, alias Kevin Durant, James Harden und Kyrie Irving, in ihr erstes Playoffs-Spiel der Saison gegen die Boston Celtics. Nachdem nach einer schwachen ersten Halbzeit schon alles nach Schiffbruch aussah, riss sich das Dreigestirn allerdings noch einmal am Riemen und holte den schweren 104:93-Sieg am Ende doch noch nach Hause.

Mit einem 11:0-Lauf wagten die Nets nach der Halbzeitpause einen risikofreudigen Befreiungsschlag und drehten die zweite Spielzeit so noch einmal zu ihren Gunsten. Ein besonderes Highlight dabei waren die 32 Treffer Durants, welche den begnadeten Power Forward vorbei an Tony Parker auf Platz Neun der besten Playoff-Scorer aller Zeiten katapultierten.

Tobias Harris schultert den ersten Playoff-Sieg

Ähnlich holprig gestaltete sich übrigens auch die erste Playoffs-Partie zwischen den Philadelphia 76ers und den Washington Wizards. Nachdem der Superstar aus Philly, Joel Embiid nämlich bereits früh im Spielverlauf mit einigen Fouls zu kämpfen hatte und so lange Zeit ein Dasein auf der Bank fristete, galt es den Verlust des Topspielers gebührend auszugleichen.

Zum Glück war prompt sein Teammate Tobias Harris zur Stelle, welcher den Top Seat der Eastern Conference beherzt in seichtere Gewässer hinüberrette. Bereits zur Halbzeit hatte dieser so schon 28 Punkte aufgelegt und erhöhte bis zum siegreichen 125:118-Abschluss auf ganze 37 Zähler.

„Das war großartig“, lobte so auch der dankbare Embiid im Anschluss, „Als ich auf der Bank saß, brauchten wir einen Scorer, und er war das ganze Spiel über zur Stelle, vor allem in der ersten Hälfte. Das war sehr wichtig für uns.“

Titelbild: AFP

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