Die Preisträger des NBA Most Improved Player Award: Lauri Markkanen

Lauri Markkanen sitzt mit Ball auf einer Bande

Der NBA Most Improved Player Award ist eine Auszeichnung, die neben den Ehrungen zum MVP, zum All-Star oder aber in ein All-NBA Team oftmals untergeht. Dabei ist dieser Award einer der spannendsten der „besten Liga der Welt“.

Diesen Award mitzuverfolgen, lohnt sich deshalb, da er diejenigen jungen Spieler auszeichnet, die in ihrer Reifung und Ausbildung innerhalb einer Saison die größte Entwicklung gezeigt haben. Der Most Improved Player Award bietet damit oftmals eine gute Prognose, welche Spieler es in der nächsten Saison genauer im Auge zu behalten gilt.

Saison 2022/23: Lauri Markkanen, Utah Jazz

Der letzte Award-Gewinner des Most Improved Player Award war Lauri Markkanen von den Utah Jazz. Da es bereits Markkanens sechste Saison in der NBA war, gehört er sicher nicht zu den jüngsten Ausgezeichneten dieser Kategorie. Es war jedoch seineerste Saison bei den Utah Jazz, zu denen er erst im vergangenen Sommer nach einem Aufenthalt bei den Cleveland Cavaliers gewechselt war.

In seiner ersten All-Star-Saison steigerte der 26-Jährige seine persönliche Leistung und Effizienz in allen Bereichen und verzeichnete Karrierehöchstwerte bei den Punkten (25,6), den Rebounds (8,6), den Assists (1,9) und den Freiwurfversuchen (9,0), während er insgesamt 49,9 %, 39,1 % aus dem 3-Punkte-Bereich und 87,5 % von der Freiwurflinie verwandelte.

Ein witziger Fakt: Die Nachricht, den Most Improved Player Award erhalten zu haben erreichte Markkanen ausgerechnet um 2 Uhr morgens im nächtlichen Helsinki, wo der gebürtige Finne seinen Militärdienst absolvierte, den alle in Finnland geborenen Männer vor ihrem 30. Geburtstag verpflichtend antreten müssen.

In tiefster finnischer Nacht

„Ich bin nicht umsonst um 2 Uhr morgens aufgewacht“, sagte Markkanen mit dem für ihn typischen Humor bei der TNT-Übertragung der Bekanntgabe. „Es fühlt sich großartig an. Offensichtlich ist es ein großes Privileg, in dieser Position zu sein.“

Foto: AFP

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