BBL-Pokal: Alba Berlin löst das letzte Endrunden-Ticket

Alba Berlin

Endlich ist es vollbracht: Nach langer Warterei konnten die „Albatrosse“ aus der Hauptstadt gestern das entscheidende Vorrundenspiel gegen die Basketball Löwen Braunschweig für sich zu entscheiden (103:63) und somit das letzte Ticket für das finale Top-Four-Turnier zu lösen.

Ihren Traum von der Titelverteidigung werden ihnen dabei die BG Göttingen als Bestplatzierte aus der Gruppe B, ratiopharm Ulm (C) und der FC Bayern München (D) streitig machen. Zunächst müssen sie es mit den „Veilchen“ aufnehmen.

Wie Alba Berlin es in die Auswahl der besten Vier geschafft hat, erläutert euch basketball-magazin.com in diesem Beitrag.

Löwen zunächst trickreich

Die Löwen starteten kämpferisch und äußerst listig in diese Partie am Mittwochabend und machten den Berlinern zunächst dank einer ausgefeilten Ball-Raum-Deckung zu schaffen. Nach fünf Minuten stand es daher zunächst 5:8 zu Ungunsten der Hausherren und die ersten Alba-Fans wurden unruhig vor den Fernsehern.

Diesen anfänglichen Stolpersein aber schnell überwunden, machten sich nun ihrerseits die Albatrosse daran, ihren Kontrahenten beizukommen und netzten sich bis zur Pause zurück an die Spitze (21:18, 1.Viertel). Daraufhin befanden sich die Hauptstädter auf der Überholspur und preschten den Kontrahenten aus Braunschweig Zähler um Zähler davon.

Berliner bauen Führung zur Halbzeit aus

Head Coach Peter Strobl machte seinen Löwen aber offenbar ordentlich Feuer unterm Hintern, denn diese holten kurz vor der Halbzeit dank eines exzellenten 8:0-Runs noch einmal ordentlich auf. Drei Minuten vor dem Pausengong stand es somit wieder 36:34 – Alba geriet ins Schwitzen.

Aber die Berliner wollten sich nicht übel mitspielen lassen und verdichteten ihre Reihen vor der Pause so sehr, dass die Basketball Löwen ihren zehn folgenden Treffern nicht mehr Paroli bieten konnten. Mit zweistelliger 46:36-Führung starteten die Albatrosse in die zweite Hälfte. 

Alba am Ende übermächtig

Es schien als hätten die Berliner nur auf diesen kurzen Moment der Schwäche gewartet. Ungeahnte Kräfte mobilisierend, gelang ihnen ein Wahnsinns-Viertel: 76:49 lautete der vernichtende Zwischenstand nach der 30. Spielminute.

Es war als hätten die Braunschweiger damit nun aufgegeben, während die Berliner weiterhin und dank langer Reservebank unerschöpflich über das Parkett sausten. Am Ende siegten sie geradezu übermächtig mit 103:63 und steuern nun dem finalen Top-Four entgegen.

Titelbild: Jan Buchholz ALBA BERLIN

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