BBL am Mittwochabend: Bayreuth empfängt Chemnitz

Niners Chemnitz Auswechselspieler jubeln mit Händen in der Luft

Ihr seid tapfer liebe Basketballfans, bereits die Hälfte der Woche liegt hinter euch! Das schreit doch geradezu noch einer kleinen Belohnung. Wie wäre es zum Beispiel mit einer guten Partie Basketball? – medi Bayreuth empfängt heute Abend die NINERS Chemnitz.

Es dürfte auf jedem Fall ein hartes Stück Arbeit sein, dass die Bayreuther da heute Abend auf dem heimischen Parkett erwartet: Nach nun mehr acht Niederlagen in Folge müssen die Gastgeber ausgerechnet gegen die Tabellensechsten NINERs ran, welche derzeit als scharfe Anwärter auf die Playoff-Runden gehandelt werden. Zu allem Unglück fehlt Bayreuth auch noch Guard Cameron Wells.

Das Duell der Partie: Thornton vs. Lockett

Andererseits wäre nach einer derart langen Niederlagenserie wohl nichts wohltuender als ein Sieg gegen einen Playoff-Anwärter, oder? Bei diesem Vorhaben könnte den Oberfranken zudem die Rückkehr eines gewissen Spitzenspielers und Fan-Lieblings in die Karten spielen: Marcus Thornton! Zugegebenermaßen bereits vergangene Woche kehrte der US-amerikanische Guard nach einer Verletzungspause ins Lineup der Bayreuther zurück. Mit 15,0 Punkten, 3,0 Rebounds und 2,5 Assists pro Spiel legte er auch sogleich einen wahren Raketenastart hin. Am Mittwochabend trifft er jedoch auf seinen Nachfolger im Team der Chemnitzer, Trent Lockett. Mit im Schnitt 9,8 verwandelten Zählern ist dieser der viertbeste Schütze im Team der NINERS – alles in allem eine Begegnung die viel Spannung für ihre Zuschauer verspricht.

Neben diesem Comeback-Glück spricht übrigens auch die bisherige Wettkampfbilanz zwischen diesen beiden Teams in der easyCredit BBL für den Gastgeber des heutigen Abends: bisher gingen alle drei Duelle zwischen Chemnitz und Bayreuth an letztere.

Von diesem bösen Omen scheint auch der NINERS-Coach Rodrigo Pastore etwas zu ahnen, jedenfalls warnte dieser im Vorbericht der Chemnitzer selbst: „Allein schon unsere Hinspielniederlage lehrte uns, dass man Bayreuth nicht auf die leichte Schulter nehmen darf“. Hierzu ein kleiner Funfact: Wusstet ihr, dass Pastore selbst während seiner aktiven Zeit in den 90ern zwei Seasons lang für die Bayreuther an den Start ging?

Foto: Jan Stimpel

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