ALBA schlägt Crailsheim im Kampf um die letzten Playoff-Plätze

Marcus Eriksson und Jonas Matisseck geben sich ein Handschlag

Im Kampf um die allerletzten Playoff-Plätze bleiben den Merlins Crailsheim derzeit nur noch wenige Spiele, um wichtige Punkte gutzumachen. Nach zuletzt drei erfolgreichen Partien in Folge mussten sie sich jedoch gestern Abend 70:78 gegen ALBA Berlin geschlagen geben.

„In der Stierkampfarena lag ein Hauch von Revanche für das verlorene Pokalfinale in der Luft…“ – was hier verdächtig nach einem Fantasy-Roman à la Harry Potter klingt ist in Wahrheit der offizielle Nachbericht der Merlins Crailsheim nach ihrer verloren gegangenen Partie gegen ALBA Berlin am vergangenen Abend.

Für die 78:70-Niederlage vielleicht entscheidend fehlten den Zauberern im gestrigen Spiel, in dem es zudem entscheidende Punkte im Kampf um die letzten Playoff-Plätze gutzumachen galt, gleich drei wichtige Mitstreiter aus besagtem Pokalfinale: Point Guard TJ Shorts musste ebenso wie Bogdan Radosavljevic (Herzprobleme) und Elias Lasisi (Zerrung) dem Spielfeld fernbleiben. Zudem konnte auch Head Coach Sebastian Gleim nicht an der Seitenlinie dabei sein. Der an einer Erkältung Erkrankte wurde allerdings bestens von Assistant Coach Marko Stankovic vertreten, welcher damit übrigens auch sein Debüt an der Seitenlinie feierte.

Eine starke Halbzeit reicht nicht

Bedenkt man all diese wichtigen Ausfälle, ist es eigentlich sogar sehr beachtlich, wie erbittert und erfolgreich die magischen Gastgeber um den Sieg über die Berliner kämpften. Zunächst schien die Partie nämlich erstaunlich ausgeglichen: Nachdem beide Mannschaften die Partie mit einem demonstrativen Dreipunktewurf eröffnet hatten, stand es auch zur Halbzeit noch unentschieden 42:42 (20.Spielminute). Nach dem Seitenwechsel gingen die nächsten zehn Minuten dann allerdings mit einem hauchzarten Vorsprung insgesamt 18:15 an die Gäste aus der Hauptstadt, welche sich zu Beginn des vierten und letzten Viertels dann auch allmählich abzusetzen begannen (57:66, 33. Minute).

Dieser Puffer rettete die Pokalsieger schließlich auch über den Verlauf der letzten und entscheidenden Minuten, sodass ALBA am Ende 78:70 siegte und den Zauberern damit einen Dämpfer in den letzten wichtigen Spielen um die Playoff-Ränge verpasste.

Foto: ALBA Berlin / Jan Buchholz

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