ALBA BERLIN zieht ins Viertelfinale des BBL-Pokals ein

Basketballer klatschen mit Fans ab

Vor heimischem Publikum hat ALBA BERLIN als elfmaliger Rekordsieger am vergangenen Wochenende den nächsten Schritt Richtung erneutem Pokalgewinn gemacht: 96:71 setzten sich die Albatrosse am Ende gegen die rivalisierenden Basketball Löwen Braunschweig durch und ziehen damit ins Viertelfinale des Wettkampfes ein.

Die Braunschweiger hatten nach ihrem phänomenalen Start in die neue Hauptrunde – ein 91:86-Erfolg gegen die EWE Baskets Oldenburg und ein 85:77-Sieg gegen den MBC – eigentlich große Hoffnungen in diese Partie gegen die dennoch favorisierten Hauptstädter gehabt. Schon allein deshalb, da ihnen ihre erste Pokal-Partie gegen die aufgestiegenen Tiger Tübingen auswärts mit einem Ergebnis von 78:64 noch allzu leicht von der Hand gegangen war.

Und nachdem Martin Peterkas per Dreier in der zweiten Spielminute auf das 6:3 stellte, sah es auch für einen Sekundenbruchteil so aus, als würden sich die Löwen in dieser sonntäglichen Partie einen Vorteil erspielen wollen.

Allerdings drückten die Hausherren dann allzu schnell das Gaspedal durch und gewannen zuerst das erste Viertel mit 23:17, nur um dann bis zur Halbzeitpause auf 51:34 davonzuziehen. Bereits in der 23. Spielminute kam es dann eigentlich zur Vorentscheidung, als Johannes Thiemann die Führung der Berliner aus 20+ Punkte ausbaute (57:36). Gefährlich wurde es für den Sieg der Hauptstädter hiernach eigentlich nicht mehr und ALBA BERLIN sorgte für einen souveränen Einzug der eigenen Farben ins Viertelfinale des BBL-Pokals.

Linus Ruf feiert ALBA-Debüt

Hierüber dürfte sich vor allem ein Spieler der Albatrosse ganz besonders gefreut haben: Nachwuchstalent Linus Ruf, der seine ersten Minuten im ALBA-Trikot absolvieren durfte und damit sein Debüt in der ersten deutschen Basketball Bundesliga gab. Dabei machte der am 21.07.2005 geborene Centerspieler auch gleich eine gute Figur und tütete sechs Treffer für seine Farben ein. Am Ende seines Erstliga-Einstandes stand sogar ein phänomenaler Sieg – wenn das nicht ein voller Erfolg ist!

Foto: ALBA Berlin / Jan Buchholz

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