3×3 Championship Trophy 2021 in Berlin – wir waren vor Ort!

3x3 Championship Trophy 2021 in Berlin Team Hannover

Am vergangenen Wochenende fanden in Berlin im Rahmen von „die Finals 2021 Berlin |Rhein-Ruhr“ die Wettkämpfe um die 3×3 Championship Trophy 2021 statt. Basketball-magazin war für euch live vor Ort, um hautnah über das erste große Turnier in diesem Ausmaß auf deutschem Boden zu berichten. Viel Spaß mit unserem Erlebnisbericht.

Es ist ein heißer Sommertag. Über dem Gelände des Friedrich-Ludwig-Jahn-Parks liegt Sportsgeist in der Luft. Vor dem Einlass überwachen Sicherheits- und Hygienebeauftragte akribisch die Einhaltung der Hygieneschutzmaßnahmen, um den teilnehmenden Athleten und den wenigen Zuschauern den bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.

Es sind auch andere Sportarten vor Ort, doch dass man sich dem 3×3 Basketball-Gelände nähert, erkennt man sofort, sobald sich elektrisierende Hip Hop-Beats unter das Vogelgezwitscher in den umstehenden Bäumen mischen. Ein eigens engagierter DJ soll den ganzen Tag für die angemessene Stimmung unter den Anwesenden sorgen. Die relativ junge und rasantere Variante des klassischen Hallensportes kommt aus den Straßen und Parks der Großstädte und atmet diesen Vibe bis heute. 3×3 ist jung, modern und reist jeden Zuschauer sofort in seinen Bann.

Nationalspielerin Theresa Simon gewinnt mit Düsseldorf das erste Halbfinale

Nun mischen sich die ersten Rufe unter die Musik. Auf dem Center Court in der Mitte des Basketballgeländes und den beiden etwas kleineren Basketballplätzen daneben wärmen sich die Teams Frankfurt und Düsseldorf für das Halbfinale in der Damen-Kategorie auf.

Im zweiten Team steht unter anderem auch Nationalspielerin Theresa Simon auf dem Court. Ihr blonder Pferdeschwanz wippt auf und ab, während die agile 22-Jährige einen Spielball nach dem nächsten durch das Netz befördert. Am Vortag hatten sich die Düsseldorferinnen bereits gegen Nürnberg (22:4), Freiburg (22:6) und Leipzig (20:9) durchsetzen können.

Doch ihre Gegnerinnen aus Frankfurt sind tough, wie sich herausstellt. Sobald die Wettkampfleitung das Signal für den ersten Check (gehört zum guten Ton in allen Streetball Varianten: Bodenpass zwischen dem Team mit dem ersten Ballbesitz und den Gegnerinnen) gibt, geht es schon los.

Kaum hat das Spiel begonnen, zeigt sich, wer hier das Kommando hat. Die Defense der in Schwarz gekleideten Düsseldorferinnen sitzt und weil Team Orange so kein Durchkommen findet, macht ihnen immer öfter die durch Mark und Bein röhrende Shotclock Druck. Bei Simons Team sitzt hingegen jeder Pass und jeder Freiwurf, sodass sich das Team um die Nationalspielerin am Ende 18:7 durchzusetzen weiß.

Svenja Brunckhorst führt Team Hannover zum Sieg und ins Finale

Doch es nähert sich bereits der nächste gefährliche Gegner: Im zweiten Halbfinale des Tages betritt keine Geringere als Svenja Brunckhorst als Teamleader der Hannoveranerinnen den Platz. Diese hatte eine Woche zuvor noch Seite an Seite mit Simon in Graz um die Olympia-Qualifikation gekämpft. Die Ränge der Teilnehmer der 3×3 Championship Trophy sind wahrhaftig hochkarätig besetzt.

Bochum, das gegnerische Team, hat keine Chance. 6:12 müssen sie sich dieser Übermacht und schließlich auch den Frankfurterinnen (12:13) im Wettkampf um den dritten Platz beugen.

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