G.O.A.T.-Debatte: Michael Jordan oder LeBron James?

G.O.A.T.-Debatte: Michael Jordan oder LeBron James?

Es ist eine nie endende Debatte zwischen Basketball-Fans: Wer ist der beste Spieler aller Zeiten? Kürzlich hat LeBron James‘ Sieg in den diesjährigen Playoffs mit den Lakers die Diskussion von Neuem ordentlich angeheizt. Für viele Fans ist Superstar Michael Jordan aber noch immer der einzig wahre Anwärter auf diesen Titel.

Während ältere Genrationen noch über Kareem Abdul-Jabbar, Magic Johnson und Bill Russell diskutierten, gibt es unter gegenwärtigen Fans doch eigentlich nur noch zwei mögliche G.O.A.T.-Kandidaten. Der diesjährige MVP und Championship-Gewinner LeBron James ist einer von ihnen. Der andere ist Chicago Bulls-Legende Michael Jordan.

Jordan: Sechsfacher Meister und Finals-MVP

Um einiges schwieriger wird die Debatte sicherlich auch dadurch, dass sich beide niemals auf dem Court begegnet sind. Als Jordan seine Karriere 2003 bei den Washington Wizards nämlich endgültig beendete, begann James gerade erst seine Laufbahn in der NBA bei den Cleveland Cavaliers.

Zu Beginn der Debatte hatten Jordan-Fans sicherlich ein Todschlagargument: Jordan gewann sechs Meisterschaften mit den Chicago Bulls, nach jeder wurde er außerdem als Finals-MVP ausgezeichnet, fünfmal war er wertvollster Spieler der NBA.

James wird für die diesjährigen Playoffs geehrt

In den letzten Jahren hat allerdings auch James seine Karriere aufpoliert. In den diesjährigen Playoffs gewann er zum vierten Mal die Meisterschaften, im Gegenzug zu Jordan allerdings mit drei verschiedenen Teams. (Diese Anpassungsfähigkeit wird von Fans übrigens ebenfalls als Argument für James als G.O.A.T angesehen.) Auch mit dem vierten Finals-MVP Titel wurde James kürzlich geehrt. Ebenfalls vier Mal war er NBA-MVP.

Während Jordan mehr Auszeichnungen als Finals-MVP besitzt, hat James beim Thema gemachte Punkte in den Playoffs die Nase vorn. Bereits 2017 überholte er Jordans damaligen Rekord mit einem Dreipunkte-Wurf in Spiel 5 der Eastern Conference Finals. In sagenhaften zehn Finals-Begegnungen stand James außerdem auf dem Parkett – das sind mehr als Jordan insgesamt bestritten hat.

Diese Debatte rein zahlenmäßig auszufechten wird also immer schwieriger. Vor allem, wenn man bedenkt, dass James Karriere in der Zukunft vielleicht noch das ein oder andere Highlight bereithält. Am Ende bleibt es vielleicht reine Geschmackssache, welchem Fantum man sich anschließen möchte. Ob Jordan oder James, für aufstrebende Basketballspieler sind sicher beide ein gutes Vorbild.

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