Der 17. Oktober in der Geschichte der NBA #3 – Debüts der Superklasse

Ex-Basketballer Elvin Hayes in einem Sakko

Der Oktober ist wahrscheinlich der Lieblingsmonat eines jeden NBA-Fans: Die neue Saison startet meistens kurz vor Halloween und die ersten Preseason-Highlights sorgen zuvor für Vorfreude unter allen Basketball-Enthusiasten – besonders wenn das ein oder andere heißersehnte Debüt mit dabei ist. Wir schauen in der NBA-Historie zurück auf Jahre in denen am 17. Oktober denkwürdiges geschah.

Der 17. Oktober ist in der Geschichte der NBA ein besonderer Tag, da unter anderem 6 NBA-Größen an diesem Tag ihr Debüt in der „besten Liga der Welt“ gaben.

17. Oktober 1964: Willis Reed

Beginnen wir chronologisch. Am 17. Oktober 1964 gab Willis Reed sein Debüt für die New York Knicks. Sein Heimspiel in Big Apple war aufgrund der 109:113-Niederlage gegen die Los Angeles Lakers kein großer Erfolg, seine spätere NBA-Karriere dafür aber umso mehr: Zweimal nahm er einen goldenen Ring mit nach Hause, einmal sogar als MVP. Siebenmal zeichnete man den Big Man zum All-Star aus, bevor er schließlich 1982 in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen wurde.

17. Oktober 1968: Elvin Hayes

Hayes Debüt verlief etwas besser als das von Reed vier Jahre zuvor: Die San Diego Rockets, für die der Center/ Power Forward an diesem Tag seinen Einstand gab, waren am Ende 128:110 gegen die Seattle SuperSonics siegreich. Noch ahnte keiner, dass sich der vielversprechende Rookie einmal den Namen „The Big E“ verdienen sollte.

17. Oktober 1970: Pete Maravich

Am 17. Oktober 1970 gab Pete Maravich sein Debüt als neuer Shooting Guard der Atlanta Hawks. Das Spiel endete in einer 98:107-Heimniederlage gegen die angereisten Milwaukee Bucks. Auch er sollte es im weiteren Verlauf seiner Karriere jedoch in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame schaffen und unter anderem fünfmal zum NBA-All-Star und einmal zum NBA-Scoring-Champion gekürt werden.

Leider ist seine Geschichte tragisch: Im Alter von nur 40 Jahren verstarb Maravich völlig unerwartet bei einem Basketballspiel in einer Sporthalle in Pasadena an einem Herzanfall. „I feel great“, hatte er nur Minuten zuvor einem Freund auf die Frage geantwortet, wie er sich heute fühle. Nach seinem Tod wurde festgestellt, dass ihm die linke Koronararterie am Herzen fehlte. Dies ist ein äußerst seltener Defekt, welcher normalerweise bereits im Kindesalter zum Tod führt. Seine sportlichen Aktivitäten verlängerten höchstwahrscheinlich seine Lebensdauer, wie heute angenommen wird.

17. Oktober 2017: Jayson Tatum

Vor sechs Jahren gab dann auch einer der heutigen Starspieler der Boston Celtics, Jayson Tatum, sein Debüt an diesem magischen Datum. Die Kelten verloren an diesem Tag allerdings 99:102 knapp gegen die Cleveland Cavaliers.

17. Oktober 2018: Trae Young und Luka Doncic

Zwei Niederlagen hagelte es auch für Trae Young und Luka Doncic, die ein Jahr später ihre Einstände in die NBA feierten. Die Atlanta Hawks verloren 107:26 mit beinahe 20 Punkten Rückstand gegen die New York Knicks, die Dallas Mavericks mussten sich wiederum 100:121 ebenso krachend den Phoenix Suns geschlagen geben.  Wenn man sich diese Auflistung jedoch so ansieht, könnte man beinahe meinen, dass eine verpatzte Einstiegspartie ein Erfolgsgarant für eine spätere Spitzenkarriere zu sein scheint.

Foto: AFP

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