BBL-Pokal: Alba Berlin wahrt Chance auf Titelverteidigung

BBL-Pokal: Alba Berlin wahrt Chance auf Titelverteidigung

Frisch aus der zweiwöchigen Quarantäne zurückgekehrt bezwang Alba Berlin die Telekom Baskets Bonn am 10. November mit 90:82. In der coronabedingt nachgeholten Partie des diesjährigen BBL-Pokals verpasste Bonn so knapp das Ticket für das anstehende TOP FOUR. In Gruppe A ist der Posten des Finalteilnehmers somit weiterhin unentschieden, Berlin wahrt die Chance auf Titelverteidigung.

Alba Berlin startete leicht geschwächt in die abendliche Partie gegen die Telekom Baskets Bonn. Ihr Leistungsträger Peyton Siva musste weiterhin aufgrund seiner Corona-Infektion ausfallen. Stammspieler Louis Olinde hatte sich eine Leistenverletzung zugezogen und musste ebenfalls dem Spielfeld fernbleiben.

Berlin startet mit 12:2-Führung

Wie auch im Nachbericht der Zeit.de zu lesen ist, gelang den Berlinern vor allem dank einer überragenden Verteidigung dennoch ein guter Start in das Pokalspiel. Rasch gingen die Albatrosse in eine eindeutige 12:2-Führung.

Die Gastgeber ließen sich dies aber nur ungern bieten und starteten eine Aufholjagd. Dank einiger fahriger Ballverluste und verpatzter Würfe seitens der Berliner konnte Bonn schließlich mit einem Punktestand von 16:14 die Führung übernehmen.

Aufholjagd der Gastgeber

Fest entschlossen diesen Vorsprung nicht mehr aufzugeben, machten die Baskets in der Verteidigung dicht. Auch in der Offensive drehte die Mannschaft aus Bonn noch einmal auf, Berlin hatte es zusehends schwerer mit seinem Gegner. 18:27 lag die Mannschaft kurzweilig zurück.

In der zweiten Spielzeit befreiten sich die Albatrosse aber wieder aus ihrer Ohnmacht. Bis zur Halbzeit verkürzten die Hauptstädter auf 39:40. Der Führungswechsel gelang ihnen dann schließlich nach der Pause.

Der Sieg blieb allerdings weiterhin hart umkämpft. Die Top-Scorer der Berliner Ben Lammers und Maodo Lo, die beide je 16 Zähler für die Albatrosse auflegten, waren am Ende wahrscheinlich ausschlaggebend. Lo war es auch, der mit zwei perfekten Freiwürfen die Berliner am Ende entscheidend mit 86:80 in Führung brachte. Die Partie endete 90:82 für Alba Berlin.

(Foto: Alba Berlin)

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