Wie Dwyane Wade zum Helden der Miami Heat wurde (Teil 1)

Dwayne Wade mit Basketball am Werfen

Die NBA Finals von 2006 machten gleich von Beginn an einen außergewöhnlichen Eindruck. Schließlich traten zum ersten Mal seit 1971 zwei Teams in der Endrunde gegeneinander an, welche es zuvor noch nie bis in die Finals geschafft hatten. Noch ahnte jedoch niemand, dass diese Spiele einige Überraschungen bereithalten sollen – von einem Basketballspieler der Extraklasse nur einmal angefangen.

Am Ende waren es die Dallas Mavericks aus dem Westen und die Miami Heat aus dem Osten, welche sich im hartumkämpften Ringen um die beiden Endrundenplätze in der 2005/06er Saison durchgesetzt hatten. Die Miami Heat gingen allerdings mit einem geradezu legendären Duo an den Start: Liga-Star Shaquille O’Neal trat zusammen mit dem vielversprechenden Youngster Dwyane Wade an, welcher gerade seine dritte Saison in der Liga spielte.

Bereits in der Spielzeit von 2004/05 hatte sich dieses Paar erstmals zusammengeschlossen. Damals noch, um dem Phoenix Suns Guard Steve Nash im Rennen um die MVP-Auszeichnung das Handwerk zu legen. Dieses Unterfangen blieb jedoch erfolglos und Shaq somit weiterhin hungrig auf die Krone.

Zu diesem Zeitpunkt ahnte er vermutlich noch nicht, dass er am Ende wieder nicht derjenige sein würde, dem die Auszeichnung zum wertvollsten Spieler der Liga zuteilwerden würde. Stattdessen sollte er derjenige sein, der seinem jüngeren Duett-Partner Wade diese Ehrenauszeichnung überreichte.

Die Miami Heat stolpern in die 2006er Finals

Zu Beginn der Finals war bis zu diesem Zeitpunkt jedoch noch ein weiter Weg zu gehen – und dieser versprach steinig zu werden, denn tatsächlich fielen die ersten beiden Partien, Power-Duo hin oder her, an die Dallas Mavericks. Dies machte die nächsten beiden Partien der Best-of-Seven-Serie zu Must-Wins für die Heat, da sich noch nie zuvor ein Team von einem 0:3-Rückstand hatte erholen können.

Vorgespult zur dritten Finals-Partie sah es jedoch noch immer nicht allzu gut für die Miami Heat aus: Nur noch sechs Minuten waren zu spielen und die Heat lagen noch immer 13 Punkte zurück. Auf welch spektakuläre Weise sich die Heat schließlich doch noch von diesem Rückstand erholen sollten, verraten wir euch in Teil zwei dieses Beitrags.

Foto: AFP

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