Die größten Meilensteine der Dallas Mavericks (Teil 2)

Dirk Nowitzi wird gefeiert

Kaum ein Franchise der Nordamerikanischen Basketball Liga ist so eng mit einem deutschen Profispieler verbunden wie die Dallas Mavericks mit Dirk Nowitzki. Es ist daher nur wenig verwunderlich, dass man, wenn man sich die größten Erfolgsmomente des texanischen Teams einmal genauer ansieht, zwangsläufig auch über den ein oder anderen Glanzmoment des Würzburgers stolpern muss.

Von seinem Wechsel 1998 ins Team, bis hin zu einem der spektakulärsten Playoff-Runs der NBA-Geschichte 2011 – Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks gehören einfach zusammen.

Acht Spielzeiten in Folge waren die Mavericks bereits ins Hintertreffen geraten, als sie 1998 mithilfe eines besonders gewitzten Spielerwechsels schließlich die Wende herbeiführten.

Raffinierter Trade-Deal bringt Nowitzki nach Dallas

Dirk Nowitzki wurde im Draft dieses Jahres nämlich an neunter Stelle von den Milwaukee Bucks ausgewählt, doch im Austausch für Robert Traylor erhielten die Mavs sowohl Nowitzki, als auch Pat Garrity von den Bucks.

Ein Handel für den sich die Verantwortlichen der Bucks später wahrscheinlich noch Grün und Blau geärgert haben, sollte sich Nowitzki doch schließlich zu einem der besten Spieler der Welt mausern. Dass sich die Mavs quasi im selben Atemzug mit dem Trade von Steve Nash auch noch den zweiten zukünftigen MVP unter den Nagel rissen, ist rückblickend natürlich doppelt ärgerlich. 

Allen Widrigkeiten zum Trotz: Playoff-Run und Championship-Titel 2011

Etwas mehr als ein Jahrzehnt später standen die Mavericks 2011 hingegen wieder mächtig in der Kritik. Auch Nowitzki wurde als Star des Franchises mit in diesen Abgrund gerissen und unter den Kritikern der Liga als „gut, aber nicht gut genug“ abgetan. In jeder Serie, die die Mavs in dieser Saison bestritten, setzte man gegen sie.

Doch obwohl man ihnen zu allem Überfluss auch noch drei der gefährlichsten Gegner der Serie vorsetzte – das blutjunge Thunder-Team, die Lakers, welche auf ihren dritten Meisterschaftstitel in Folge hofften und die Miami Heat, welche mit geradezu brachialen Big Three an den Start gingen – machte das Team aus Texas zum wiederholten Male das Unmögliche möglich.

Am 12. Juni 2011 schlugen die Dallas Mavericks angeführt von Nowitzki die Heat mit zweistelligem Vorsprung 105:95 und gewannen die Meisterschaft.

Titelbild: AFP

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.